Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_861/2009 KI-generiert

Claimant v. Insurance Administration (Inadmissibility of Appeal against Interim Cantonal Decision)

Geschäftsnummer 9C_861/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a case involving social security insurance, a party appealed a decision from the insurance court of a canton that partially upheld their complaint against a prior ruling by a social insurance authority. The insurance court had ordered further investigation and a new determination regarding the appellant's claims of psychological and rheumatological issues affecting their work capacity. The appeal sought to return the case to the authority for additional evaluation in a supportive environment, but the higher court found the appeal to be manifestly inadmissible, as the contested decision constituted an interim ruling that neither resolved the case nor caused irreparable harm. Consequently, the higher court opted not to entertain the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 29 Abs. 1 BGG, Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Claimant v. Insurance Administration (Inadmissibility of Appeal against Interim Cantonal Decision): The insurance court had ordered further investigation and a new determination regarding the appellant's claims of psychological and rheumatological issues affecting their work capacity. The appeal sought to return the case to the authority for additional evaluation in a supportive environment, but the higher court found the appeal to be manifestly inadmissible, as the contested decision constituted an interim ruling that neither resolved the case nor caused irreparable harm. Consequently, the higher court opted not to entertain the appeal.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Administrativuntersuchung Wiedererwägung durch den Versicherer Invaliditätsversicherung anfechtbarer Zwischenentscheid Versicherungsleistungsbegehren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Applied to declare that the appeal is not to be entertained in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Cited to impose judicial costs on the appellant.

Art. 93 BGG

Cited when determining that the challenged decision was an interlocutory decision against which the appeal was inadmissible.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_861/2009

Urteil vom 12. November 2009

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Parteien

I.________,

vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 8. September 2009.

Nach Einsicht

in den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 8. September 2009, mit welchem in teilweiser Gutheissung der Beschwerde der I.________ die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 2. Juni 2008 aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklärung und Neuverfügung im Sinne der Erwägungen an die Verwaltung zurückgewiesen wurde,

in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 8. Oktober 2009 (Poststempel), mit welcher I.________ beantragen lässt, die Sache sei zwecks Abklärung der psychischen und rheumatologischen Beschwerden und Feststellung der Arbeitsfähigkeit in einer Eingliederungsstätte an die IV-Stelle zurückzuweisen,

in Erwägung,

dass das Bundesgericht seine Zuständigkeit bzw. die Zulässigkeit der bei ihm erhobenen Rechtsmittel von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft ( Art. 29 Abs. 1 BGG ; BGE 133 I 185 E. 2 S. 188 mit Hinweisen, 133 II 249 E. 1.1 S. 251),

dass es sich beim angefochtenen Rückweisungsentscheid um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f.),

dass der Rückweisungsentscheid bloss eine Verlängerung des Verfahrens bewirkt, was keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) darstellt ( BGE 133 V 477 E. 5.2.1 und 5.2.2 S. 483 f. und 645 E. 2.1 S. 647), und dass eine Gutheissung der Beschwerde nicht zu einem Endentscheid führen kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass die erhobene Beschwerde daher offensichtlich unzulässig ist und die Sachverhaltsabklärung durch Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar sein wird ( Art. 93 Abs. 3 BGG ),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Gemini Sammelstiftung zur Förderung der Personalvorsorge und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. November 2009

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Meyer Dormann