Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_86/2020 KI-generiert

Federal Act on Old-Age and Survivors' Insurance Damages Appeal Inadmissibility

Geschäftsnummer 9C_86/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appellant who filed a complaint against the decision of the Insurance Court of the Canton of St. Gallen regarding a claim for damages under the Swiss Old Age and Survivors Insurance (AHV). The appeal, dated January 30, 2020, challenges a decision made by the cantonal court on December 16, 2019, which addressed a compensation demand amounting to CHF 31,382.05. The appellant accused the cantonal court of bias, insufficient investigation, and misinterpretation of evidence, citing violations of the right to be heard and the investigative principle. However, the complaint was deemed inadequate as it lacked specific details on how the previous court's decision violated legal provisions or constituted an incorrect factual assessment. The appellant's arguments were largely general assertions without a detailed substantive challenge to the legal considerations underlying the cantonal court's decision. Consequently, the Swiss Federal Tribunal found the appeal to not meet the minimum legal requirements for a justified challenge.

Legislator-Regeste

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Art. 52 AHVG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Federal Act on Old-Age and Survivors' Insurance Damages Appeal Inadmissibility: Gallen regarding a claim for damages under the Swiss Old Age and Survivors Insurance (AHV). The appeal, dated January 30, 2020, challenges a decision made by the cantonal court on December 16, 2019, which addressed a compensation demand amounting to CHF 31,382.05. The appellant accused the cantonal court of bias, insufficient investigation, and misinterpretation of evidence, citing violations of the right to be heard and the investigative principle. However, the complaint was deemed inadequate as it lacked specific details on how the previous court's decision violated legal provisions or constituted an incorrect factual assessment. The appellant's arguments were largely general assertions without a detailed substantive challenge to the legal considerations underlying the cantonal court's decision. Consequently, the Swiss Federal Tribunal found the appeal to not meet the minimum legal requirements for a justified challenge.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Schadenersatzbemessung Altersversicherung Hinterlassenenversicherung Anspruch auf rechtliches Gehör Recht auf Höherversicherung Klageänderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The Tribunal decided not to enter upon consideration of the appeal based on this provision (simplified procedure for non-compliant appeals).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal waived the collection of court fees based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_86/2020

Urteil vom 14. Februar 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Stanger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Dezember 2019 (AHV 2018/10).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 30. Januar 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Dezember 2019 betreffend Schadenersatz nach Art. 52 AHVG ,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30 mit Hinweisen),

dass die Eingabe des Beschwerdeführers, welche sich in weiten Teilen darauf beschränkt, den angefochtenen Entscheid wiederzugeben, diese gesetzlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, da ihr keine hinreichende inhaltliche Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Erwägungen betreffend die vom kantonalen Gericht im Einzelnen geprüfte Schadenersatzforderung von Fr. 31'382.05 zu entnehmen ist,

dass der Beschwerdeführer zwar eine Befangenheit des kantonalen Gerichts sowie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Untersuchungsgrundsatzes rügt, da im kantonalen Beschwerdeverfahren Abklärungen unterblieben und wichtige Beweise nicht gewürdigt oder falsch interpretiert worden seien, er es indessen mit pauschalen Behauptungen bewenden lässt, und somit auch nicht ansatzweise darlegt, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,

dass an der unzureichenden Beschwerdebegründung auch die vor Bundesgericht eingereichten Unterlagen, soweit es sich dabei nicht ohnehin um unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt, nichts zu ändern vermögen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Februar 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Stanger