Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_86/2011 KI-generiert

Appeal Regarding Legal Aid Denial for Pension Claim Due to Jurisdictional Issues

Geschäftsnummer 9C_86/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual challenging a decision made by the Insurance Court of the Canton of Solothurn regarding the denial of free legal assistance in a claim related to occupational pension benefits. The complaint was filed against the court's ruling from December 13, 2010. The individual argued their legal residence in Switzerland from 1979 until September 5, 2010, asserting their eligibility for the legal aid requested. However, the highest court found that the appeal did not meet the necessary requirements for a valid complaint, particularly failing to adequately demonstrate any legal errors in the lower court's reasoning regarding the rejection of the claim on jurisdictional grounds. As a result, the tribunal decided not to review the complaint and waived court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 73 Abs. 3 BVG, Art. 29 Abs. 3 BV, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Regarding Legal Aid Denial for Pension Claim Due to Jurisdictional Issues: The complaint was filed against the court's ruling from December 13, 2010. The individual argued their legal residence in Switzerland from 1979 until September 5, 2010, asserting their eligibility for the legal aid requested. However, the highest court found that the appeal did not meet the necessary requirements for a valid complaint, particularly failing to adequately demonstrate any legal errors in the lower court's reasoning regarding the rejection of the claim on jurisdictional grounds. As a result, the tribunal decided not to review the complaint and waived court costs.

Schlagwörter

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Berufliche Vorsorge abgelaufene Aufenthaltsbewilligung unentgeltliche Rechtspflege sachliche Unzuständigkeit Mindestrente Aufenthaltsbewilligung Residenzpflicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal is not to be entered upon in accordance with the simplified procedure due to insufficient grounds for appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used in the dispositive to waive the levying of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_86/2011

Urteil vom 9. Februar 2011

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Ettlin.

Verfahrensbeteiligte

B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Versicherungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4500 Solothurn,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Berufliche Vorsorge,

Beschwerde gegen die Verfügung des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn

vom 13. Dezember 2010.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 21. Januar 2011 (Poststempel) gegen die Verfügung des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 13. Dezember 2010, über die Ablehnung der unentgeltlichen Rechtspflege im Klageverfahren vor kantonalem Gericht,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen auch nicht im Ansatz entnommen werden kann, aus welchen Gründen die Vorinstanz die Rechtsfrage der Aussichtslosigkeit der Klage vom 2. Oktober 2009 zufolge örtlicher Unzuständigkeit des Gerichts rechtsfehlerhaft bejaht haben soll (Urteil 9C_286/2009 vom 28. Mai 2009 E. 2.3),

dass der Beschwerdeführer letztinstanzlich bloss behauptet, den Wohnsitz von 1979 bis 5. September 2010 - und damit bei Klageeinreichung ( Art. 73 Abs. 3 BVG ) - in der Schweiz gehabt zu haben (Urteil 9C_569/2008 vom 1. Oktober 2008 E. 1.2),

dass die Berufung auf die Ausreisebestätigung vom 5. September 2010 unbehelflich ist und damit am Ungenügen der Beschwerdebegründung nichts ändert, zumal kein Bezug auf die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung genommen wird, wonach gemäss bundesgerichtlichem Urteil 2C_147/2010 vom 22. Juni 2010 (E. 5.2) die Niederlassungsbewilligung per 8. Mai 2009 erlosch,

dass die Rügen, Art. 9 und Art. 29 Abs. 3 BV sei verletzt, den qualifizierten Begründungsanforderungen gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht entsprechen ( BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Generali Personenversicherungen AG, Adliswil, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. Februar 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Ettlin