Insurance Appeal: Interlocutory Health Insurance Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the parents of a minor, represented by a legal guardian, filed a complaint against a health insurance company regarding a decision made by the Insurance Court of the Canton of St. Gallen. The court had partially upheld their complaint, annulled a prior decision from June 2017, and remanded the matter back to the insurance company for further inquiries and a new ruling. The family's appeal was submitted to the Swiss Federal Tribunal, but the court noted that the appeal against the interim decision lacked demonstration of any irreparable harm or the possibility of avoiding a lengthy evidentiary process through a final decision, as required by law. Hence, the complaint did not satisfy the criteria for appealability under the Swiss Federal Supreme Court Act.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 Satz, Art. 42 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG; Insurance Appeal: Interlocutory Health Insurance Decision: Gallen. The court had partially upheld their complaint, annulled a prior decision from June 2017, and remanded the matter back to the insurance company for further inquiries and a new ruling. The family's appeal was submitted to the Swiss Federal Tribunal, but the court noted that the appeal against the interim decision lacked demonstration of any irreparable harm or the possibility of avoiding a lengthy evidentiary process through a final decision, as required by law. Hence, the complaint did not satisfy the criteria for appealability under the Swiss Federal Supreme Court Act.
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KI-generiertUsed in the dispositive (Order 1) to declare that the appeal is not to be entertained in the simplified procedure.
Used in the dispositive (Order 2) to adjudge the court costs to the appellant.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_859/2018
Urteil vom 9. Januar 2019
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Grünenfelder.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
handelnd durch seine Eltern,
und diese vertreten durch B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
SWICA Krankenversicherung AG,
Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen
vom 28. Oktober 2018 (KV 2017/9, KV 2017/10).
Nach Einsicht
in den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Oktober 2018, mit welchem die Beschwerde des A.________ in dem Sinne gutgeheissen wurde, als der Einspracheentscheid vom 21. Juni 2017 aufgehoben und die Sache zur Durchführung weiterer Abklärungen und zur anschliessenden neuen Verfügung im Sinne der Erwägungen an die SWICA Krankenversicherung AG (nachfolgend: SWICA) zurückgewiesen wurde,
in die dagegen erhobene Beschwerde des A.________ vom 10. Dezember 2018 (Poststempel),
in Erwägung,
dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 138 V 318 E. 6 S. 320 mit Hinweis),
dass es sich beim angefochtenen kantonalen Rückweisungsentscheid um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647),
dass die Zulässigkeit einer Beschwerde - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass deren Gutheissung sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz bildet, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll ( BGE 139 IV 113 E. 1 S. 115 ; 135 I 261 E. 1.2 S. 263),
dass diese Ausnahme restriktiv zu handhaben ist, weshalb es der Beschwerde führenden Person obliegt darzutun, dass die Voraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich gegeben sind ( BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.),
dass der Beschwerdeführer mit keinem Wort darlegt, inwiefern ihm durch den angefochtenen Rückweisungsentscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht (vgl. dazu auch BGE 133 V 477 E. 5.2 und 5.2.2 S. 483 f.) oder durch die Gutheissung der Beschwerde sofort ein Endentscheid herbeigeführt und damit ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden könnte (zum Erfordernis der rechtsgenüglichen Begründung vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG ; ferner statt vieler: Urteil 8C_114/2014 vom 11. Februar 2014 mit Hinweisen; LAURENT MERZ, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 76 zu Art. 42 BGG ),
dass auch nicht ersichtlich ist, inwieweit eine der beiden Voraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sein sollte (vgl. Urteil 8C_517/2014 vom 17. Juli 2014 mit weiteren Hinweisen), weshalb eine selbstständige Anfechtung des vorinstanzlichen Zwischenentscheides entfällt (vgl. auch BGE 139 V 99 mit Hinweisen),
dass dem Beschwerdeführer gegebenenfalls nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschwerde gegen den Endentscheid offen stehen wird,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass der Beschwerdeführer in reduziertem Umfang kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 9. Januar 2019
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder