Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_850/2018 KI-generiert

Failure to follow Mandatory Pre-Authorization Procedure in Health Insurance Claim

Geschäftsnummer 9C_850/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, an individual filed a complaint against Swiss health insurance provider Sanagate AG, challenging a decision made by the Lucerne Cantonal Court. The dispute revolves around a failure to meet the conditions of the SanaCall insurance plan, which requires a prior telephone contact with a telemedicine center before receiving coverage for services. The individual's complaint was dismissed by the Lucerne Cantonal Court, and they subsequently attempted to appeal the decision to the Swiss Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary formal requirements, as it only reiterated the appellant's previous arguments without adequately addressing the court's decision or demonstrating any legal missteps in the initial ruling.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Failure to follow Mandatory Pre-Authorization Procedure in Health Insurance Claim: The dispute revolves around a failure to meet the conditions of the SanaCall insurance plan, which requires a prior telephone contact with a telemedicine center before receiving coverage for services. The individual's complaint was dismissed by the Lucerne Cantonal Court, and they subsequently attempted to appeal the decision to the Swiss Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary formal requirements, as it only reiterated the appellant's previous arguments without adequately addressing the court's decision or demonstrating any legal missteps in the initial ruling.

Schlagwörter

KI-generiert
Krankenversicherung obligatorische Krankenpflegeversicherung Versicherungsleistungsbegehren Einhaltung des Vorverfahrens Versicherungsvorbehalt Zulassung zur Kassenpraxis materielle Voraussetzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was not admitted for consideration in the simplified procedure because the submission did not meet content requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide that no court costs will be levied.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_850/2018

Urteil vom 28. Dezember 2018

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A._________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sanagate AG,

Abteilung Recht & Compliance,

Tribschenstrasse 21, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 12. Oktober 2018 (5V 18 180/402).

Nach Einsicht

in den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 12. Oktober 2018, mit welchem dieses eine von A.________ gegen einen Einspracheentscheid der Sanagate AG vom 11. April 2018 erhobene Beschwerde abwies, soweit es darauf eintrat,

in die von A.________ als Verwaltungsgerichtsbeschwerde bezeichnete, an das kantonale Gericht adressierte Eingabe vom 20. November 2018 (Poststempel),

in das Schreiben des Kantonsgerichts Luzern vom 5. Dezember 2018, mit welchem die Eingabe vom 20. November 2018 dem Bundesgericht überwiesen wurde,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen (vgl. Art. 95 BGG ), während rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266),

dass die Eingabe vom 20. November 2018 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sich der Beschwerdeführer darauf beschränkt, seine eigene abweichende Sichtweise darzulegen und das bereits im kantonalen Verfahren Vorgebrachte wortwörtlich zu wiederholen,

dass er sich insbesondere nicht in rechtsgenüglicher Weise mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinandersetzt, wonach eine Leistungspflicht im Rahmen der gewählten Versicherungsform SanaCall gemäss den klaren und unmissverständlichen reglementarischen Bestimmungen eine vorgängige - nicht auf den Leistungserbringer abwälzbare - telefonische Kontaktaufnahme mit dem Zentrum für Telemedizin bedinge, was im vorliegenden Fall unterblieben sei,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. Dezember 2018

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Williner