Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_85/2023 KI-generiert

Insured vs. Health Insurer on Appeal Submission Deficiencies

Geschäftsnummer 9C_85/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal against a judgment from the Social Insurance Court of the Canton of Zurich concerning a health insurance matter. The appeal was directed towards a decision that rested on multiple independent grounds, namely regarding the validity of a contract termination and the communication of uninterrupted insurance coverage from a new health insurer. The complainant failed to demonstrate any legal violations based on these grounds as required by law, particularly neglecting to adequately challenge an auxiliary reasoning related to uninterrupted insurance cover. Additionally, the complainant did not provide evidence of sending a critical letter dated September 11, 2017, which included a contract termination and address change, ultimately bearing the burden of the lack of evidence.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Insured vs. Health Insurer on Appeal Submission Deficiencies: The appeal was directed towards a decision that rested on multiple independent grounds, namely regarding the validity of a contract termination and the communication of uninterrupted insurance coverage from a new health insurer. The complainant failed to demonstrate any legal violations based on these grounds as required by law, particularly neglecting to adequately challenge an auxiliary reasoning related to uninterrupted insurance cover. Additionally, the complainant did not provide evidence of sending a critical letter dated September 11, 2017, which included a contract termination and address change, ultimately bearing the burden of the lack of evidence.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Krankenversicherer Beweismängel Anfechtung der Löschung Zulässige Gründe direktes Forderungsrecht gegen den Versicherer sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule on the non-admissibility of the appeal in simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to rule on the waiver of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_85/2023

Urteil vom 3. April 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Helsana Versicherungen AG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 9. Dezember 2022 (KV.2022.00060).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 30. Januar 2023 gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich, V. Kammer, vom 9. Dezember 2022,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3),

dass in einem Fall wie dem vorliegenden, in dem sich die Beschwerde gegen einen auf mehreren selbstständigen Begründungen (Hauptbegründung betreffend rechtsgenügliche Kündigung, Eventualbegründung betreffend Mitteilung des ununterbrochenen Versicherungsschutzes durch den neuen Krankenversicherer) beruhenden kantonalen Entscheid richtet, wobei die Begründungen je für sich den Ausgang des Rechtsstreits besiegeln, anhand jeder dieser Begründungen nach Massgabe der gesetzlichen Erfordernisse eine Rechtsverletzung darzutun ist ( BGE 138 I 97 E. 4.1.4 mit Hinweisen),

dass in der Beschwerde jegliche Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Eventualbegründung fehlt,

dass den beschwerdeführerischen Ausführungen darüber hinaus auch betreffend die Hauptbegründung nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass namentliche eine genügende Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen fehlt, wonach der Beschwerdeführer keinen Beweis für den Versand des Schreibens vom 11. September 2017 (Kündigungsschreiben und Adressänderung) vorlege und er die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen habe,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, V. Kammer, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. April 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Williner