Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_85/2020 KI-generiert

Appeal Dismissed for Insufficient Material Value and Lack of Fundamental Legal Question

Geschäftsnummer 9C_85/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complaint was filed by an individual against a decision by the insurance court of the Canton of St. Gallen concerning compensation related to the Old Age and Survivors Insurance (AHV) in Switzerland. The dispute centered on an employer's liability case under Article 52 AHVG, where the financial stake was CHF 9,244.30. The Federal Tribunal reviewed the appeal, which did not meet the legal threshold for the minimum dispute value of CHF 30,000 necessary for public law complaints according to Article 85 BGG, nor did it present a legal question of fundamental importance. Consequently, the complaint was not eligible for a public law appeal, and the simplified procedure was applied, leading to the dismissal of the appeal. Additionally, the individual failed to demonstrate a violation of constitutional rights in a substantiated manner to qualify for a constitutional complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 52 AHVG, Art. 52 Abs. 1 AHVG, Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 85 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Material Value and Lack of Fundamental Legal Question: Gallen concerning compensation related to the Old Age and Survivors Insurance (AHV) in Switzerland. The dispute centered on an employer's liability case under Article 52 AHVG, where the financial stake was CHF 9,244.30. The Federal Tribunal reviewed the appeal, which did not meet the legal threshold for the minimum dispute value of CHF 30,000 necessary for public law complaints according to Article 85 BGG, nor did it present a legal question of fundamental importance. Consequently, the complaint was not eligible for a public law appeal, and the simplified procedure was applied, leading to the dismissal of the appeal. Additionally, the individual failed to demonstrate a violation of constitutional rights in a substantiated manner to qualify for a constitutional complaint.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Streitgegenstand gesetzlicher Anspruch Grundrechte Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung Prozessrecht Kostenauflage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Applied in the simplified procedure to refuse entry into the merits of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the raising of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_85/2020

Urteil vom 14. Februar 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Stanger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Dezember 2019 (AHV 2018/17).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 30. Januar 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Dezember 2019 betreffend Schadenersatz nach Art. 52 AHVG ,

in Erwägung,

dass nach der Rechtsprechung ( BGE 137 V 51 ) die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Sinne von Art. 82 ff. BGG gegen einen Entscheid über die Arbeitgeberhaftung gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVG nur zulässig ist, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.- beträgt ( Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG ) oder sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( Art. 85 Abs. 2 BGG ),

dass im hier zu beurteilenden Fall keine dieser Voraussetzungen erfüllt ist, da der Streitwert mit Fr. 9244.30 die erforderliche Grenze nicht erreicht und weder ersichtlich ist noch dargelegt wird ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt,

dass auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten demnach nicht einzutreten ist,

dass damit einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ) in Frage kommt, für welche indessen eine qualifizierte Rügepflicht gilt (Art. 117 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ), indem in detaillierter und substanziierter Form aufzuzeigen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte durch den kantonalen Entscheid verletzt sein sollen,

dass A.________ in seiner Eingabe vom 30. Januar 2020 nicht in substanziierter Weise eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte rügt, weshalb das Rechtsmittel auch nicht als Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden kann,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b (in Verbindung mit Art. 117 BGG ) auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Februar 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Stanger