Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_828/2013 KI-generiert

Complainant's Appeal Challenging Moot Decision Status

Geschäftsnummer 9C_828/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against a health insurance company following a decision made by the Insurance Court of the Canton of Solothurn. The individual contested the decision from September 11, 2013, which dismissed their complaint regarding an earlier ruling by the insurer dated August 21, 2013. After being informed that the decision had become legally binding and that the timeframe to appeal had expired, the individual later clarified that their submission was not an appeal of the September decision but a new complaint against the insurer's earlier ruling. The federal court ultimately determined that there was no intent to contest the prior decision and decided to dismiss the case due to its lack of subject matter relevance, while directing the matter back to the cantonal court for further processing of the new complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 56 Abs. 1 ATSG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Complainant's Appeal Challenging Moot Decision Status: The individual contested the decision from September 11, 2013, which dismissed their complaint regarding an earlier ruling by the insurer dated August 21, 2013. After being informed that the decision had become legally binding and that the timeframe to appeal had expired, the individual later clarified that their submission was not an appeal of the September decision but a new complaint against the insurer's earlier ruling. The federal court ultimately determined that there was no intent to contest the prior decision and decided to dismiss the case due to its lack of subject matter relevance, while directing the matter back to the cantonal court for further processing of the new complaint.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Krankenversicherer Beschwerdelegitimation Kollokationsklage Streitgegenstand Anspruch auf einen Entscheid Verwaltungsbeschwerde der Bediensteten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 2 BGG

The file was closed as the appeal was rendered moot because the appellant clearly stated his intent was not to challenge the cantonal court's decision.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided not to levy any court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_828/2013

Verfügung vom 13. Dezember 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Fessler.

Verfahrensbeteiligte

N.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Assura-Basis SA , Avenue C.-F. Ramuz 70, Case postale 532, 1009 Pully,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 11. September 2013.

In Erwägung,

dass das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 11. September 2013 nicht auf die Beschwerde des N.________ gegen die Verfügung der Assura-Basis SA vom 21. August 2013 eintrat, wobei die betreffende Eingabe nach Eintritt der Rechtskraft ihres Erkenntnisses als Einsprache dem Krankenversicherer zu überweisen sei,

dass der Entscheid N.________ am 14. September 2013 zugestellt wurde (persönliche Empfangnahme),

dass N.________ am 28. Oktober 2013 beim Versicherungsgericht des Kantons Solothurn Beschwerde "auf Einspracheentscheid der Assura Krankenkasse" erhob,

dass ihm das Gericht mit Schreiben vom 31. Oktober 2013 mitteilte, der Entscheid vom 11. September 2013 sei in Rechtskraft erwachsen bzw. die Frist zur Beschwerdeerhebung an das Bundesgericht sei abgelaufen,

dass N.________ mit Eingabe vom 4. November 2013 erklärte, es liege ein Missverständnis vor; seine Beschwerde vom 28. Oktober 2013 sei ein neuer Fall und richte sich gegen den Einspracheentscheid der Assura Krankenkasse,

dass das kantonale Versicherungsgericht die Unterlagen zuständigkeitshalber dem Bundesgericht übermittelte,

dass in der Folge bei der II. sozialrechtlichen Abteilung ein Beschwerdedossier (unter der Verfahrens-Nr. 9C_828/2013) eröffnet wurde,

dass N.________ auf entsprechende Anfrage mit Eingabe vom 30. November 2013 (Poststempel) klar gestellt hat, er habe nicht Beschwerde (in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten) gegen den Entscheid des solothurnischen Versicherungsgerichts vom 11. September 2013 erheben wollen, sondern "neu" Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Assura Krankenkasse "nach dem 11. September 2013",

dass es somit offensichtlich am Beschwerdewillen hinsichtlich einer Anfechtung des Entscheids des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 11. September 2013 fehlt und demzufolge das Verfahren gestützt auf Art. 32 Abs. 2 BGG infolge Gegenstandslosigkeit mit Verfügung des Instruktionsrichters abgeschrieben werden kann,

dass die Sache dem kantonalen Versicherungsgericht zu überweisen ist, damit es abkläre, wie es sich mit dem erwähnten bisher nicht eingereichten Einspracheentscheid verhält und je nachdem die Eingabe vom 28. Oktober 2013 als Beschwerde im Sinne von Art. 56 Abs. 1 ATSG entgegennehme und materiell behandle,

dass von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ist ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

verfügt der Einzelrichter:

1. Das Verfahren wird als gegenstandslos vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.

2. Die Unterlagen werden an das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn überwiesen, damit es im Sinne der Erwägungen verfahren kann.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Diese Verfügung wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 13. Dezember 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Fessler