Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Recusal of Administrative Judge in Health Insurance Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, two individuals filed a complaint regarding a decision from the Administrative Court of the Canton of Bern that denied their request to disqualify a specific administrative judge in a health insurance matter. The complaint was initiated after the court's decision on August 20, 2010, which had dismissed their disqualification request. Additionally, the individuals sought free legal assistance, but this was also denied by the Federal Court, which stated the process was unlikely to succeed. The court then evaluated various procedural issues, including the timeliness of the complaint and potential grounds for disqualification under cantonal law, ultimately concluding that the individuals did not demonstrate any constitutional violations occurred in the original ruling.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 9 Abs. 1 lit. a-f VRPG, Art. 95 lit. a BGG, Art. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal Regarding Recusal of Administrative Judge in Health Insurance Case: The complaint was initiated after the court's decision on August 20, 2010, which had dismissed their disqualification request. Additionally, the individuals sought free legal assistance, but this was also denied by the Federal Court, which stated the process was unlikely to succeed. The court then evaluated various procedural issues, including the timeliness of the complaint and potential grounds for disqualification under cantonal law, ultimately concluding that the individuals did not demonstrate any constitutional violations occurred in the original ruling.
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KI-generiertThe appeal was decided in a simplified procedure because it had no prospect of success.
The court costs were imposed on the losing appellants.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
9C_828/2010
Urteil vom 15. Dezember 2010
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Kernen, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,
Gerichtsschreiber Schmutz.
Verfahrensbeteiligte
S.________ und B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, Speichergasse 12, 3011 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 20. August 2010.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 30. September 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 20. August 2010, mit welchem das Gesuch von S.________ und B.________ um Ablehnung von Verwaltungsrichter M.________ im Verfahren KV 200.2010.315 abgewiesen wurde,
in die Verfügung vom 21. Oktober 2010, mit der das Bundesgericht das Gesuch von S.________ und B.________ um unentgeltliche Rechtspflege abwies, mit der Begründung, dass das Prozessbegehren aussichtslos sei,
in die Verfügung vom 22. November 2010, mit der das Bundesgericht das von S.________ und B.________ gegen die am Entscheid vom 21. Oktober 2010 beteiligten Richter und die Richterin gestellte Ausstandsgesuch vom 14. November 2010 abwies,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 25. November 2010, mit der S.________ und B.________ Nachfrist bis 6. Dezember 2010 zur Leistung des Kostenvorschusses gesetzt wurde,
in die Eingabe von S.________ und B.________ vom 5. Dezember 2010, mit der darum ersucht wurde, die gesetzte Nachfrist für nichtig zu erklären, wobei die Zahlung jedoch rechtzeitig erfolgte, so dass einem Eintreten insoweit nichts entgegensteht,
in Erwägung,
dass die im kantonalen Verfahren ergangene prozessleitende Verfügung vom 10. Juni 2010 betreffend Partei- und Zeugeneinvernahmen nicht den Anfechtungsgegenstand bildet, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Beschwerdeführer nicht dartun ( Art. 106 Abs. 2 BGG ), inwiefern das bernische Verwaltungsgericht mit der Verneinung der im massgebenden kantonalen Verfahrensrecht (Art. 9 Abs. 1 lit. a-f VRPG) genannten Ausstandsgründe eine Verfassungsverletzung begangen hätte,
dass auch sonst keine Bundesrechtsverletzung ( Art. 95 lit. a BGG ) ersichtlich ist,
dass die Beschwerde, soweit überhaupt zulässig, keine Aussicht auf Erfolg hatte, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG als offensichtlich unbegründet (Abs. 2 lit. a), ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid zu erledigen ist, weshalb kein Raum für prozessuale Weiterungen irgendwelcher Art besteht,
dass die Gerichtskosten den Beschwerdeführern als unterliegender Partei auferlegt werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
erkennt das Bundesgericht:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist,
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.- werden den Beschwerdeführern auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 15. Dezember 2010
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Schmutz