Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_819/2019 KI-generiert

Federal Court Rejects Appeal on Swiss Supplementary Benefits Due to Insufficient Legal Argumentation

Geschäftsnummer 9C_819/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant appealed to the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Social Insurance Court of the canton of Basel-Stadt, which involved supplementary benefits to AHV/IV (Old Age and Survivors Insurance/Invalidity Insurance). The complainant was seeking to have his current "middle-class lifestyle" continued through these supplementary benefits, which the previous ruling did not grant. Upon filing the appeal, the complainant failed to meet the minimum substantive requirements by not adequately demonstrating how the previous court decision violated federal law, as required by legal standards. The Tribunal pointed out that the appeal merely reiterated arguments from the cantonal proceedings instead of addressing the specific legal reasoning that led to the prior decision. This procedural inadequacy resulted in the Tribunal deciding not to consider the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Court Rejects Appeal on Swiss Supplementary Benefits Due to Insufficient Legal Argumentation: The complainant was seeking to have his current "middle-class lifestyle" continued through these supplementary benefits, which the previous ruling did not grant. Upon filing the appeal, the complainant failed to meet the minimum substantive requirements by not adequately demonstrating how the previous court decision violated federal law, as required by legal standards. The Tribunal pointed out that the appeal merely reiterated arguments from the cantonal proceedings instead of addressing the specific legal reasoning that led to the prior decision. This procedural inadequacy resulted in the Tribunal deciding not to consider the appeal.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV unentgeltliche Rechtspflege Ergänzungsleistung Fehlen materieller Voraussetzungen materielle Begründung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Mindeststrafe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare that the appeal will not be entertained (non-admission) due to non-compliance with formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to refrain from levying court costs because no valid appeal was filed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_819/2019

Urteil vom 20. Dezember 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Grünenfelder.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Sozialbeiträge des Kantons Basel-Stadt, Rechtsdienst, Grenzacherstrasse 62, 4058 Basel,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 15. Oktober 2019 (EL.2019.7).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 4. Dezember 2019 (Eingang) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 15. Oktober 2019 (betreffend Ergänzungsleistungen [EL]) und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 5. Dezember 2019, worin A.________ darauf hingewiesen wurde, dass der vorinstanzliche Entscheid fehle und dieser Mangel bis spätestens am 16. Dezember 2019 zu beheben sei, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in die Eingabe des A.________ vom 10. Dezember 2019 (Poststempel), mit welcher er den vorinstanzlichen Entscheid nachreichte,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266),

dass die Eingabe vom 4. Dezember 2019 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie zwar ein Rechtsbegehren enthält, den Ausführungen jedoch nichts entnommen werden kann, was darauf hindeutete, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen seien im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ),

dass dies insbesondere zutrifft auf die Erwägung der Vorinstanz, wonach die Beschwerdegegnerin den gesetzlichen Vorgaben korrekt Rechnung getragen habe und die vom Beschwerdeführer gewünschte Fortsetzung seines bisherigen "Lebensstandards als Mittelständler" von der EL nicht gewährt werde,

dass sich der Beschwerdeführer demgegenüber einzig darauf beschränkt, in Wiederholung des im kantonalen Verfahren Vorgebrachten seine eigene Sicht der Dinge darzulegen (vgl. dazu BGE 134 II 244 E. 2.1-2.3 S. 245 ff.), ohne sich sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinander zu setzen, was nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ( Art. 64 BGG ) ausscheidet, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. Dezember 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder