Denial of Legal Aid in Dispute Over Health Insurance Cost-Sharing for Compulsory Placement
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal by an individual against a decision made by the Cantonal Court of Lucerne, which denied a request for free legal representation in a health insurance-related procedure due to the lack of chances of success in the process. The appellant argued that the court improperly assessed the legitimacy of his involuntary placement for medical treatment, which was the basis for the disputed cost-sharing in the ongoing proceedings. The issue arose from a stationary medical treatment that took place in April 2017, with the costs disputed under Swiss health insurance law. The court considered whether the appeal met the conditions for being addressed under Article 93 of the Swiss Federal Tribunal Act and other relevant provisions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 BGG, Art. 61 lit. f ATSG, Art. 64 KVG, Art. 454 ZGB, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Denial of Legal Aid in Dispute Over Health Insurance Cost-Sharing for Compulsory Placement: The appellant argued that the court improperly assessed the legitimacy of his involuntary placement for medical treatment, which was the basis for the disputed cost-sharing in the ongoing proceedings. The issue arose from a stationary medical treatment that took place in April 2017, with the costs disputed under Swiss health insurance law. The court considered whether the appeal met the conditions for being addressed under Article 93 of the Swiss Federal Tribunal Act and other relevant provisions.
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KI-generiertUsed to decide on the appeal under the simplified procedure because it was obviously insufficiently substantiated.
Used to waive court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_816/2018
Urteil vom 12. Dezember 2018
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Fessler.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, Hirschengraben 19, 6003 Luzern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern vom
30. Oktober 2018 (5U 18 86).
Nach Einsicht
in die Beschwerde des A.________ vom 23. November 2018 (Poststempel) gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 3. Abteilung, vom 30. Oktober 2018 betreffend die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Verfahren 5V 18 297,
in Erwägung,
dass die Beschwerde zulässig ist ( Art. 93 Abs. 1 BGG ; Urteil 8C_512/ 2017 vom 12. Oktober 2017 E. 1 mit Hinweisen) und auch die weiteren Eintretensvoraussetzungen gegeben sind,
dass das Kantonsgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung u.a. wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses abgewiesen hat (vgl. Art. 61 lit. f ATSG und BGE 140 V 521 E. 9.1 S. 537),
dass der Beschwerdeführer in erster Linie vorbringt, das Kantonsgericht habe zu Unrecht die Rechtmässigkeit der fürsorgerischen Unterbringung ( Art. 426 ff. ZGB ) nicht überprüft bzw. sie bejaht, in deren Rahmen die stationäre medizinische Behandlung vom 16. bis 24. April 2017 erfolgte, auf welcher die im hängigen Verfahren streitige Kostenbeteiligung ( Art. 64 KVG und Art. 103 f. KVV) beruht,
dass nach der Rechtsprechung indessen die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der EMRK sowie allenfalls kantonalem Recht im Zusammenhang mit der fürsorgerischen Unterbringung im (Klage-) Verfahren nach Art. 454 ZGB geltend zu machen ist (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts K 134/00 vom 16. April 2002 E. 3b i.V.m. BGE 140 III 92 E. 2.2 S. 95),
dass im Übrigen der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was für Nichtaussichtslosigkeit des Prozesses (Verfahren 5V 18 297) sprechen könnte,
dass die offensichtlich nicht hinreichend begründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG zu erledigen ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist.
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesamt für Gesundheit und der Krankenkasse Luzerner Hinterland, Zell, schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. Dezember 2018
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Der Gerichtsschreiber: Fessler