Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_812/2019 KI-generiert

Denial of Invalidity Pension Appeal Upheld

Geschäftsnummer 9C_812/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who appealed a decision by the Cantonal Court of Lucerne, which denied their claim for an invalidity pension. The Cantonal Court had based its decision on a medical assessment that concluded the individual had a 30% reduced capacity to work in suitable jobs and used this to determine a degree of disability of 37%, considering a 10% deduction from the disability income. The appeal, submitted on December 7, 2019, was criticized for failing to meet the necessary legal standards, as it did not sufficiently argue how the Cantonal Court's decision violated legal principles or was factually incorrect. As a result, the Swiss Federal Tribunal decided not to consider the appeal, and the request for free legal assistance was also denied, although no court costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 i.V.m, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 50 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Denial of Invalidity Pension Appeal Upheld: The Cantonal Court had based its decision on a medical assessment that concluded the individual had a 30% reduced capacity to work in suitable jobs and used this to determine a degree of disability of 37%, considering a 10% deduction from the disability income. The appeal, submitted on December 7, 2019, was criticized for failing to meet the necessary legal standards, as it did not sufficiently argue how the Cantonal Court's decision violated legal principles or was factually incorrect. As a result, the Swiss Federal Tribunal decided not to consider the appeal, and the request for free legal assistance was also denied, although no court costs were imposed.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Rentenkürzung Rechtsgutachten vereinfachtes Verfahren Anhörung oder Verhör Feststellung der Erwerbsfähigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed by non-admittance based on this procedural rule in the simplified procedure.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was rejected because a valid appeal was not filed.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide that no court fees shall be levied due to special circumstances, despite the appeal being dismissed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_812/2019

Urteil vom 17. Dezember 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 31. Oktober 2019 (5V 18 374).

Nach Einsicht

in den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 31. Oktober 2019, mit dem es einen Anspruch des A.________ auf eine Invalidenrente verneint hat,

in die dagegen erhobene Beschwerde vom 7. Dezember 2019 (Poststempel),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften inwiefern von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während eine rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.),

dass die Beschwerde - samt Begründung - innert 30 Tagen nach der Eröffnung des angefochtenen Entscheids einzureichen (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 47 Abs. 1 BGG ), diese Frist in concreto am 9. Dezember 2019 abgelaufen (Art. 44 f. BGG), und kein Grund für eine Fristwiederherstellung im Sinne von Art. 50 Abs. 1 BGG ersichtlich ist, weshalb die vom Beschwerdeführer beantragte "Fristanpassung" zwecks Ausarbeitung von "Verteidigungsargumenten" nicht gewährt werden kann,

dass das kantonale Gericht gestützt auf das Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 12. Juli 2018 für leidensangepasste Tätigkeiten eine um 30 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit festgestellt, die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt bejaht, einen Prozentvergleich vorgenommen, und unter Berücksichtigung eines Abzugs (10 %) vom Invalideneinkommen einen Invaliditätsgrad von 37 % ermittelt hat,

dass der Beschwerdeführer zwar auf bestimmte Stellen des angefochtenen Entscheids Bezug nimmt, sich dabei aber darauf beschränkt, in ausschliesslich appellatorischer Weise die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Ermessensausübung zu kritisieren resp. die festgestellte Restarbeitsfähigkeit und deren Verwertbarkeit zu bestreiten,

dass somit seinen Ausführungen auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2), oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,

dass die Eingabe des Beschwerdeführers daher den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. Dezember 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Die Gerichtsschreiberin: Dormann