Insurance Contract Amendments vs. Policyholder Conduct
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute over a health insurance issue wherein the complainant contested a decision from the Cantonal Court of Basel-Landschaft. The dispute concerns the validity of changes to the insurance policy made by the complainant's representative, the Social Service, who was allegedly not authorized to request a lower deductible and include accident coverage on the complainant's behalf. The insurance company believed these changes were valid since the complainant did not object following a phone conversation in which these changes were discussed. The complainant later argued that the deductible was increased, and accident coverage was suspended without his consent, but he failed to provide evidence of such modifications. However, he had paid premiums for two years following the adjustment without complaint. The complainant's argument primarily focused on the lack of authorization given to the Social Service, failing to adequately engage with the reasons provided by the lower court's ruling.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Insurance Contract Amendments vs. Policyholder Conduct: The dispute concerns the validity of changes to the insurance policy made by the complainant's representative, the Social Service, who was allegedly not authorized to request a lower deductible and include accident coverage on the complainant's behalf. The insurance company believed these changes were valid since the complainant did not object following a phone conversation in which these changes were discussed. The complainant later argued that the deductible was increased, and accident coverage was suspended without his consent, but he failed to provide evidence of such modifications. However, he had paid premiums for two years following the adjustment without complaint. The complainant's argument primarily focused on the lack of authorization given to the Social Service, failing to adequately engage with the reasons provided by the lower court's ruling.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to rule that the appeal is not to be entertained under the simplified procedure.
Used to rule that no court costs shall be levied.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (3)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_800/2020
Urteil vom 7. Januar 2021
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Oswald.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Progrès Versicherungen AG, Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf, vertreten durch Helsana Versicherungen AG, Debitorenmanagement FDI6, Postfach, 8000 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 19. November 2020 (730 20 110 / 283).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 29. Dezember 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 19. November 2020,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Vorinstanz erwog, der Sozialdienst sei zwar nicht ermächtigt gewesen, für den Beschwerdeführer eine tiefere Franchise sowie den Unfalleinschluss zu beantragen, indes habe die Beschwerdegegnerin aufgrund eines Telefonats mit dem Versicherten vom 21. Januar 2016 in guten Treuen davon ausgehen dürfen, dass dieser bei fehlendem Einverständnis der Reduktion der Franchise und dem Unfalleinschluss widersprochen hätte, andernfalls er die Vertretung durch den Sozialdienst stillschweigend genehmigt habe,
dass sie weiter feststellte, der Beschwerdeführer habe keine Nachweise offeriert für die behauptete spätere Erhöhung der Franchise und Sistierung des Unfalleinschlusses, sondern vielmehr zunächst während zweier Jahre ab August 2016 bis Juli 2018 die Prämien ohne Beanstandung beglichen,
dass die Beschwerdeschrift nichts enthält, was darauf hindeutete, dass und inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollten,
dass sich der Beschwerdeführer darin vielmehr darauf beschränkt erneut die fehlende Ermächtigung des Sozialamtes zu rügen, ohne sich mit den vorstehend dargestellten Erwägungen des kantonalen Gerichts auseinanderzusetzen, wonach die beanstandeten Änderungen in casu trotz fehlender Ermächtigung gültig erfolgt sind,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, dem Bundesamt für Gesundheit und der Gemeindeverwaltung B.________ schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 7. Januar 2021
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Oswald