Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_8/2020 KI-generiert

Appeal Against Cantonal Decision on Old Age and Survivors' Insurance Inadmissible Due to Formal Defects

Geschäftsnummer 9C_8/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves two individuals, A.A. and B.A., represented by Mr. B., who filed a complaint against a ruling by the Insurance Court of the Canton of Aargau related to old-age and survivors' insurance. The appeal was addressed to the Swiss Federal Tribunal against the decision dated November 25, 2019. The tribunal's communication to the appellants' representative highlighted the legal requirements for an appeal, emphasizing the need for clear and concise reasoning illustrating how the prior judgment violated the law. However, the subsequent submissions by the appellants, dated January 3 and January 13, 2020, were found lacking as they failed to adequately specify the alleged legal violations or provide a substantive argument, rendering the appeal insufficient according to the tribunal's standards.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG; Appeal Against Cantonal Decision on Old Age and Survivors' Insurance Inadmissible Due to Formal Defects: and B.A., represented by Mr. B., who filed a complaint against a ruling by the Insurance Court of the Canton of Aargau related to old-age and survivors' insurance. The appeal was addressed to the Swiss Federal Tribunal against the decision dated November 25, 2019. The tribunal's communication to the appellants' representative highlighted the legal requirements for an appeal, emphasizing the need for clear and concise reasoning illustrating how the prior judgment violated the law. However, the subsequent submissions by the appellants, dated January 3 and January 13, 2020, were found lacking as they failed to adequately specify the alleged legal violations or provide a substantive argument, rendering the appeal insufficient according to the tribunal's standards.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Altersversicherung Hinterlassenenversicherung Forderungseingabe vereinfachtes Verfahren formeller Mangel Eröffnung des Entscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted (no entry) based on this procedural provision for insufficient grounds.

Art. 64 BGG

The provision concerning the rejection of free legal aid because no valid appeal was filed.

Art. 95 BGG

Cited in the reasoning regarding the required demonstration of legal error, although not directly in the dispositive, it is implicitly related to the failure to meet the requirements for review.

Art. 97 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning regarding the required demonstration of factual error, although not directly in the dispositive, it is implicitly related to the failure to meet the requirements for review.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_8/2020

Urteil vom 29. Januar 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Stanger.

Verfahrensbeteiligte

1. A.A.________,

2. B.A.________,

beide vertreten durch Herrn B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 25. November 2019 (VBE.2019.148).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 3. Januar 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 25. November 2019,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 7. Januar 2020 an den Vertreter von A.A.________ und B.A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin am 13. Januar 2020 (Poststempel) eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30 mit Hinweisen),

dass in der Eingabe vom 13. Januar 2020 lediglich pauschal geltend gemacht wird, der Entscheid der Vorinstanz entspreche "einem willkürlichen, ungerechtfertigten Urteil gegen die Familie A.________", ohne jedoch (konkret) aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39 mit Hinweis) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft ( Art. 95 BGG ) sein sollten,

dass die beiden Eingaben vom 3. und 13. Januar 2020 damit den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht genügen,

dass an der unzureichenden Beschwerdebegründung auch die diversen vor Bundesgericht eingereichten Unterlagen, soweit es sich dabei nicht ohnehin um unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt, nichts zu ändern vermögen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ( Art. 64 BGG ) ausscheidet, indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. Januar 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Stanger