Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_796/2017 KI-generiert

Claimant's Appeal Against Cantonal Decision on Disability Insurance Upheld on Grounds of Lack of Irreparable Harm

Geschäftsnummer 9C_796/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against a decision made by the Disability Insurance Office of a Swiss canton, regarding a ruling that partially upheld an earlier decision while referring the matter back to the administration for further action. The individual challenged this decision at the appropriate insurance court, prompting subsequent legal action at the federal level. The Supreme Court analyzed the admissibility of the appeal, focusing on whether the contested decision could result in irreparable harm or if accepting the appeal would prevent extensive legal costs or time burdens associated with a lengthy evidentiary process. Ultimately, the court ruled that the appeal did not meet the necessary conditions for independent review under Swiss law.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 Satz, Art. 42 BGG; Claimant's Appeal Against Cantonal Decision on Disability Insurance Upheld on Grounds of Lack of Irreparable Harm: The individual challenged this decision at the appropriate insurance court, prompting subsequent legal action at the federal level. The Supreme Court analyzed the admissibility of the appeal, focusing on whether the contested decision could result in irreparable harm or if accepting the appeal would prevent extensive legal costs or time burdens associated with a lengthy evidentiary process. Ultimately, the court ruled that the appeal did not meet the necessary conditions for independent review under Swiss law.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Invaliditätsversicherung Zwischenentscheid nicht wiedergutzumachender Nachteil sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Recht des Versicherers Entscheidungen auf medizinischem Gebiet

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal (inadmissibility application) in the simplified procedure because the requirements for appealing an interlocutory decision were not met.

Art. 93 Abs. 3 BGG

Cited to inform the appellant that they retain the right to appeal against the final decision.

Art. 93 BGG

Used in the reasoning to establish that the contested decision was an interlocutory decision whose self-standing contestability was subject to the conditions of Art. 93 BGG, which were determined not to be met.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_796/2017

Urteil vom 24. November 2017

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Rolli,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Solothurn,

Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn

vom 3. Oktober 2017 (VSBES.2016.225).

Nach Einsicht

in den Entscheid vom 3. Oktober 2017, mit welchem das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn die Beschwerde des A.________ gegen die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Solothurn vom 11. Juli 2016 insoweit teilweise guthiess, als es die Sache zu neuer Verfügung an die Verwaltung zurückwies,

in die gegen diesen Rückweisungsentscheid eingereichte Beschwerde des A.________ vom 10. November 2017,

in Erwägung,

dass es sich beim angefochtenen Rückweisungsentscheid um einen selbständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647), der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbständig angefochten werden kann ( BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass die selbständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz bildet, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll ( BGE 139 IV 113 E. 1 S. 115 ; 135 I 261 E. 1.2 S. 263),

dass diese Ausnahme restriktiv zu handhaben ist, weshalb es der Beschwerde führenden Person obliegt darzutun, dass die Voraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich gegeben sind ( BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.),

dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern ihm durch den angefochtenen Rückweisungsentscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht (vgl. dazu auch BGE 133 V 477 E. 5.2 und 5.2.2 S. 483 f.) oder durch die Gutheissung der Beschwerde sofort ein Endentscheid herbeigeführt und damit ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden könnte ( zum Erfordernis der rechtsgenüglichen Begründung vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG ; siehe dazu statt vieler: Urteil 8C_114/2014 vom 11. Februar 2014 mit Hinweisen; LAURENT MERZ, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 76 zu Art. 42 BGG ),

dass auch nicht ersichtlich ist, inwiefern eine der beiden Tatbestandsvoraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sein könnte (vgl. dazu Urteil 8C_517/2014 vom 17. Juli 2014 mit weiteren Hinweisen), weshalb eine selbständige Anfechtung des vorinstanzlichen Zwischenentscheides entfällt (vgl. auch BGE 139 V 99 mit Hinweisen),

dass dem Beschwerdeführer gegebenenfalls nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschwerde gegen den Endentscheid offen stehen wird,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 24. November 2017

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Williner