Appeal against Order for Medical Assessment Deemed Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA claimant, represented by a lawyer, appealed to the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich regarding his invalidity insurance case. The dispute arose from a decision by the IV Office of the Canton of Zurich, which insisted on undergoing a medical examination at a specific assessment institute in Basel. The claimant argued that his participation rights were violated during the arrangement of the medical assessment. The court examined whether the appeal concerned an interim decision on the procurement of medical reports, noting that such decisions are generally not independently contestable unless formal recusal grounds for an expert are involved. The main issue was whether the claimant's rights were breached in the process leading to the medical evaluation order.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 92 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 erster, Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG; Appeal against Order for Medical Assessment Deemed Inadmissible: The dispute arose from a decision by the IV Office of the Canton of Zurich, which insisted on undergoing a medical examination at a specific assessment institute in Basel. The claimant argued that his participation rights were violated during the arrangement of the medical assessment. The court examined whether the appeal concerned an interim decision on the procurement of medical reports, noting that such decisions are generally not independently contestable unless formal recusal grounds for an expert are involved. The main issue was whether the claimant's rights were breached in the process leading to the medical evaluation order.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to justify the decision not to enter upon the appeal (no entry upon the appeal in simplified procedure).
Used to order the appellant to pay reduced court costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_793/2019
Urteil vom 7. Februar 2020
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin N. Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger Peter,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 21. Oktober 2019 (IV.2019.00470).
Nach Einsicht
in die Zwischenverfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 6. Juni 2019, worin an der Begutachtung in der Ärztlichen Begutachtungsinstitut (ABI) GmbH, Basel, festgehalten wurde,
in den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Oktober 2019, mit welchem die dagegen erhobene Beschwerde abgewiesen wurde,
in die dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 27. November 2019 (Poststempel),
in Erwägung,
dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 138 V 318 E. 6 Ingress S. 320 mit Hinweis),
dass es sich beim Anfechtungsobjekt um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG handelt, folgt doch die Qualifikation des angefochtenen Gerichtsentscheids der Rechtsnatur des Anfechtungsobjekts im kantonalen Prozess ( BGE 138 V 271 E. 2.1 S. 277),
dass Zwischenentscheide, die sich mit Verfügungen des Invaliden- oder des Unfallversicherers über die Einholung von medizinischen Gutachten befassen, auch mit Blick auf die Verfahrensgrundrechte nach BV und EMRK ( BGE 138 V 271 E. 3.1 S. 278 mit Hinweisen) vor Bundesgericht grundsätzlich nicht selbstständig anfechtbar sind, sofern nicht formelle Ausstandsgründe einer sachverständigen Person zur Diskussion stehen ( Art. 92 Abs. 1 BGG ; BGE 138 V 318 ; 271),
dass das Bundesgericht die Anordnung eines Gutachtens hinsichtlich anderer Aspekte gegebenenfalls zusammen mit dem Endentscheid auf deren Bundesrechtskonformität hin überprüft (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG ; Urteil 9C_404/2017 vom 8. Juni 2017 mit Hinweis),
dass der Beschwerdeführer keine formellen Ausstandsgründe nennt, sondern geltend macht, bei der Anordnung der Begutachtung seien die ihm zustehenden Mitwirkungsrechte verletzt worden,
dass die letztinstanzliche Beschwerde somit nicht an die Hand genommen werden kann und auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass dem Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG - reduzierte - Gerichtskosten aufzuerlegen sind,
erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 7. Februar 2020
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Die Gerichtsschreiberin: Möckli