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9C_792/2020 KI-generiert

Claimant's Appeal Against Refusal to Admit Untimely Appeal Denied

Geschäftsnummer 9C_792/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against the Swiss Invalidity Insurance (IV) Office for persons abroad, challenging a decision made by the Federal Administrative Court. The complaint was related to invalidity insurance and the individual argued that the Federal Administrative Court should have considered a delay caused by the COVID-19 pandemic which affected the delivery of their submission from the German postal service to the Swiss postal service. The court did not enter into the appeal because the complaint was not submitted within the required time limits, as it was not handed over to the correct authority or via the Swiss Postal Service within the timeframe required by law. The appellant's reasoning did not address the prior court's decision that the deadline had already passed before the document was delivered to the German postal service, leading to the conclusion that the appeal did not meet the necessary procedural requirements.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant's Appeal Against Refusal to Admit Untimely Appeal Denied: The complaint was related to invalidity insurance and the individual argued that the Federal Administrative Court should have considered a delay caused by the COVID-19 pandemic which affected the delivery of their submission from the German postal service to the Swiss postal service. The court did not enter into the appeal because the complaint was not submitted within the required time limits, as it was not handed over to the correct authority or via the Swiss Postal Service within the timeframe required by law. The appellant's reasoning did not address the prior court's decision that the deadline had already passed before the document was delivered to the German postal service, leading to the conclusion that the appeal did not meet the necessary procedural requirements.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Beschwerdelegitimation verspätetes Fristerstreckungsgesuch verspätetes Asylgesuch Verspätungsausschluss Versäumung der gesetzlichen Frist Klagefrist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

This provision was cited in the dispositive to refuse to entertain the appeal in the simplified procedure because it did not meet the substantive minimum requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

This provision was cited in the dispositive regarding the omission of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_792/2020

Urteil vom 13. Januar 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Nabold.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. November 2020

(C-5084/2020).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 23. November 2020 gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. November 2020,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass bei Nichteintretensentscheiden eine Beschwerde ohne Darlegung, weshalb das kantonale Gericht auf ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel hätte eintreten sollen, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 ; 118 Ib 134 ; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),

dass das Bundesverwaltungsgericht nicht auf die Beschwerde des Versicherten eingetreten ist, da er diese nicht innert Frist der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben habe,

dass, soweit der Beschwerdeführer sinngemäss geltend macht, aufgrund der COVID-19-Pandemie sei es zu einer verzögerten Übergabe der Sendung durch die Deutsche an die Schweizerische Post gekommen, er sich nicht mit der vorinstanzlichen Erwägung auseinandersetzt, wonach die Frist bereits im Zeitpunkt der Postaufgabe bei der Deutschen Post abgelaufen gewesen ist,

dass die Beschwerde damit den inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 13. Januar 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Nabold