Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_791/2023 KI-generiert

Taxpayer Appeal Dismissed for Insufficient Grounds and Failure to Cure Defective Brief

Geschäftsnummer 9C_791/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A taxpayer submitted a complaint against a decision by the Cantonal Tax Commission of Schaffhausen for the tax period of 2021. The taxpayer's appeal to the Cantonal Court was initially dismissed because the submission did not meet the statutory requirements, and they failed to improve it by the given deadline. After missing the deadline, the taxpayer requested the restoration of the period to improve their appeal, but this request was also rejected by the Cantonal Court. Subsequently, the taxpayer filed a public law complaint seeking a thorough review of the case, which was considered by the Swiss Federal Tribunal. The Tribunal found that the taxpayer's complaint did not meet the minimum content requirements necessary for consideration.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 68 Abs. 3 BGG, Art. 65 BGG; Taxpayer Appeal Dismissed for Insufficient Grounds and Failure to Cure Defective Brief: The taxpayer's appeal to the Cantonal Court was initially dismissed because the submission did not meet the statutory requirements, and they failed to improve it by the given deadline. After missing the deadline, the taxpayer requested the restoration of the period to improve their appeal, but this request was also rejected by the Cantonal Court. Subsequently, the taxpayer filed a public law complaint seeking a thorough review of the case, which was considered by the Swiss Federal Tribunal. The Tribunal found that the taxpayer's complaint did not meet the minimum content requirements necessary for consideration.

Schlagwörter

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Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Schaffhausen, Steuerperiode 2021 Fehlen materieller Voraussetzungen Minimalsteuer Steuerjustizverfahren teilweises Obsiegen des Steuerpflichtigen Beschwerdelegitimation Rechtskraft der Veranlagungsverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it clearly did not meet the minimum requirements for substantiation.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The decision not to enter upon the appeal was made by the President of the division as the reporting judge in the simplified procedure.

Art. 65 BGG

Cited as a general basis for imposing court costs, although waived in the final order.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited as a general basis for imposing court costs, although waived in the final order.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived the imposition of court costs due to the circumstances of the case.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Used to rule that no party compensation is to be awarded.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_791/2023

Urteil vom 30. Januar 2024

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Nünlist.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kantonale Steuerkommission Schaffhausen, J. J. Wepfer-Strasse 6, 8200 Schaffhausen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Schaffhausen, Steuerperiode 2021,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 5. Dezember 2023 (66/2023/22).

Erwägungen:

1.

1.1. Mit Eingabe vom 15. Oktober 2023 erhob A.________ gegen einen Einspracheentscheid der Kantonalen Steuerkommission Schaffhausen vom 15. September 2023 Rekurs an das Obergericht des Kantons Schaffhausen. Dieses wies den Rekurrenten mit Schreiben vom 25. Oktober 2023 darauf hin, dass seine Rekursschrift den gesetzlichen Anforderungen nicht genüge, und setzte ihm eine Frist zur Verbesserung, wobei es ihn darauf hinwies, dass im Säumnisfall auf den Rekurs nicht eingetreten werde. Am 24. November 2023 trat das Obergericht auf den Rekurs androhungsgemäss nicht ein, nachdem keine verbesserte Rekursschrift eingereicht worden war.

1.2. Am 25. November 2023 ersuchte A.________ sinngemäss um Wiederherstellung der Frist zur Verbesserung seiner Rekursschrift. Dieses Gesuch wies das Obergericht mit Verfügung vom 5. Dezember 2023 ab.

1.3. Der Steuerpfichtige erhebt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt eine "gründliche Prüfung" seiner Beschwerde.

2.

2.1. Ein Rechtsmittel hat gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 V 286 E. 1.4). Rein appellatorische Kritik genügt nicht ( BGE 145 I 26 E. 1.3; 140 III 264 E. 2.3).

2.2. Der Beschwerdeführer lässt es gänzlich vermissen, auf die Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und darzulegen, inwiefern diese Recht verletzte. Stattdessen beschränkt er sich - soweit überhaupt sachbezogen - auf unzulässige, rein appellatorische Kritik, was nicht genügt.

2.3. Die Beschwerde genügt den inhaltlichen Mindestanforderungen an die Begründung offensichtlich nicht. Darauf ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten, was im vereinfachten Verfahren durch einzelrichterlichen Entscheid des Abteilungspräsidenten als Instruktionsrichter zu geschehen hat ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).

3. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten grundsätzlich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG ). Auf die Erhebung von Gerichtskosten wird vorliegend jedoch umständehalber verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ). Eine Parteientschädigung ist nicht auszurichten ( Art. 68 Abs. 3 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Januar 2024

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Nünlist