Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_789/2023 KI-generiert

Federal Court Dismisses Appeal on Advance Cost Requirement for Household Fee Case

Geschäftsnummer 9C_789/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a legal dispute before the Swiss Federal Tribunal where an individual, identified as the appellant, contested a decision by the Federal Administrative Court requiring a prepayment of CHF 800 to proceed with a complaint regarding a household levy under the Swiss Radio and Television Act (RTVG). The appellant sought full exemption from the prepayment due to claimed financial incapacity. The Federal Administrative Court had issued this order, and in response, the appellant filed an appeal against this interim decision. The case concerns the procedural requirements for contesting administrative charges and whether the appellant is entitled to proceed without financial contribution.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 29 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 6 BGG, Art. 30 Abs. 2 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Federal Court Dismisses Appeal on Advance Cost Requirement for Household Fee Case: The appellant sought full exemption from the prepayment due to claimed financial incapacity. The Federal Administrative Court had issued this order, and in response, the appellant filed an appeal against this interim decision. The case concerns the procedural requirements for contesting administrative charges and whether the appellant is entitled to proceed without financial contribution.

Schlagwörter

KI-generiert
Haushaltabgabe gemäss Art. 69 ff. RTVG Kostenvorschuss Verwaltungsgebühr unentgeltliche Rechtspflege Zwischenentscheid administrative Entlassung Vorschuss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used because the appeal did not meet the minimum content requirements, leading to a non-entry into the merits under the simplified procedure.

Art. 30 Abs. 2 BGG

Used to remit the case to the Federal Administrative Court for the jurisdiction over the request for free legal aid concerning the prior instance.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Cited to explain why the request for free legal aid is rejected because the appeal was not admissible.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to waive the collection of court costs due to the specific circumstances, as the appeal was not admissible.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_789/2023

Urteil vom 22. Januar 2024

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Serafe AG, Schweizerische Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe, Summelenweg 91, 8808 Pfäffikon,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Haushaltabgabe gemäss Art. 69 ff. RTVG ,

Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. November 2023 (A-6404/2023).

Nach Einsicht

in die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. November 2023, mit dem es A.________ aufforderte, bis zum 21. Dezember 2023 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- zu leisten, ansonsten es auf dessen Beschwerde vom 20. November 2023 nicht eintrete,

in die dagegen erhobene "Einsprache" resp. Beschwerde vom 18. Dezember 2023 (Poststempel),

in Erwägung,

dass das Bundesgericht seine Zuständigkeit ( Art. 29 Abs. 1 BGG ) und die weiteren Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen prüft,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass der Beschwerdeführer "um 100 % unentgeltliche Prozessführung & synchronem Schlepptau demzufolge 100 % Erlass von Fr. 800.-" ersucht,

dass seinen - teilweise ungebührlichen und unverständlichen (vgl. Art. 33 Abs. 1 und Art. 42 Abs. 6 BGG ) - Ausführungen auch nicht ansatzweise zu entnehmen ist, inwiefern mit der vorinstanzlichen Kostenerhebung eine Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 f. BGG einhergehen soll, weshalb die Beschwerde den inhaltlichen Mindestanforderungen an die Begründung offensichtlich nicht genügt,

dass immerhin erkennbar ist, dass der Beschwerdeführer unter Hinweis auf seine Mittellosigkeit die unentgeltliche Prozessführung ausdrücklich zu "100 %" und im Umfang des vorinstanzlich erhobenen Kostenvorschusses ("ZPO-Forderung"), mithin nicht nur in diesem, sondern auch im vorinstanzlichen Verfahren beantragt,

dass für die Behandlung des Gesuchs um unentgeltliche Prozessführung im vorinstanzlichen Verfahren (das vor Ablauf der angesetzten Zahlungsfrist gestellt wurde) das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist, weshalb das Bundesgericht diesem die Sache überweist ( Art. 30 Abs. 2 BGG ),

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Prozessführung ausscheidet ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und der Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig wird, indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Sache wird dem Bundesverwaltungsgericht überwiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, und dem Bundesamt für Kommunikation schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. Januar 2024

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Dormann