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9C_774/2015 KI-generiert

Supplementary benefits claimant challenges suspension of objection procedure; appeal against interlocutory decision inadmissible for lack of irreparable harm and no savings of time or costs.

Geschäftsnummer 9C_774/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court, acting through its single judge, did not enter into the merits of the appeal and declared it inadmissible, thereby upholding the cantonal insurance court’s interim ruling and the administrative suspension of the supplementary benefits (AHV/IV) objection proceedings. The appellant, a claimant of supplementary benefits to AHV/IV, had challenged a cantonal decision that suspended her administrative objection procedure. The Court held that the contested act was an interim decision, not independently appealable under Art. 93(1) of the Federal Supreme Court Act (BGG), because it could not cause an irreparable disadvantage and a final decision would not save significant time or costs. Additionally, the appeal lacked the required formal content under Art. 42(1)-(2) BGG, as it contained no proper request and failed to demonstrate how the factual findings or legal reasoning were flawed, instead addressing issues outside the case. No court costs were imposed, and the interim suspension order remained in force.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a, b und Abs. 2 BGG; Supplementary benefits claimant challenges suspension of objection procedure; appeal against interlocutory decision inadmissible for lack of irreparable harm and no savings of time or costs: The appellant, a claimant of supplementary benefits to AHV/IV, had challenged a cantonal decision that suspended her administrative objection procedure. The Court held that the contested act was an interim decision, not independently appealable under Art. 93(1) of the Federal Supreme Court Act (BGG), because it could not cause an irreparable disadvantage and a final decision would not save significant time or costs. Additionally, the appeal lacked the required formal content under Art. 42(1)-(2) BGG, as it contained no proper request and failed to demonstrate how the factual findings or legal reasoning were flawed, instead addressing issues outside the case. No court costs were imposed, and the interim suspension order remained in force.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV Beschwerdelegitimation Zwischenentscheid Ergänzungsleistung Verfahrensrügen Beweisanforderungen formeller Mangel

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 93 Abs. 1 BGG

Basis for declaring the appeal inadmissible because the challenged act was an interlocutory decision that could not cause irreparable disadvantage or save significant time/costs.

Art. 108 Abs. 1 lit. a, b und Abs. 2 BGG

Procedural basis for the simplified procedure to not enter into the obviously inadmissible appeal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Basis for waiving court costs due to the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_774/2015 {T 0/2}

Urteil vom 29. Oktober 2015

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. September 2015.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 19. Oktober 2015 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. September 2015,

in Erwägung,

dass es sich beim angefochtenen Entscheid um einen Zwischenentscheid handelt, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG selbstständig angefochten werden könnte,

dass die entsprechenden gesetzlichen Vorausssetzungen für eine selbstständige Anfechtbarkeit klarerweise nicht erfüllt sind, da der Zwischenentscheid für die Beschwerdeführerin keinen irreparablen Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) und mit einem sofortigen Endentscheid kein weitläufiges Beweisvefahren mit einem entsprechenden Aufwand an Zeit und Kosten ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ) vermieden werden könnte,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG überdies die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass sich die Beschwerde zur Hauptsache mit Fragen befasst, die nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden und sich darin keine Ausführungen zur selbstständigen Anfechtbarkeit eines vorinstanzlichen Zwischenentscheids betreffend die Sistierung eines Einspracheverfahrens durch die Verwaltung finden,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a,b und Abs. 2 BGG auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. Oktober 2015

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Widmer