Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_757/2018 KI-generiert

Wife's Joint Liability for Health Insurance Premiums Upheld

Geschäftsnummer 9C_757/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A couple filed a complaint against a health insurance company challenging a decision of the Social Insurance Court of the Canton of Zurich that affirmed the wife's liability for outstanding health insurance premiums, including interest and collection costs, for herself, her husband, and their children. The couple's complaint was primarily focused on having the invoices addressed to the husband instead of the wife, rather than disputing the liability or substantiating a legal error or misjudgment by the previous court. The Federal Tribunal noted that the complaint did not meet the necessary content requirements and addressed issues that were not part of the original proceedings, leading to a non-admittance of the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Wife's Joint Liability for Health Insurance Premiums Upheld: The couple's complaint was primarily focused on having the invoices addressed to the husband instead of the wife, rather than disputing the liability or substantiating a legal error or misjudgment by the previous court. The Federal Tribunal noted that the complaint did not meet the necessary content requirements and addressed issues that were not part of the original proceedings, leading to a non-admittance of the complaint.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Krankenversicherungsprämien Haftung des Versicherungsträgers Solidarhaftung von Ehegatten sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Leistungskonkurrenz im Versicherungsrecht Recht auf Höherversicherung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it clearly did not meet the minimum content requirements for a complaint.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs based on the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_757/2018

Urteil vom 19. November 2018

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.A.________ und B.A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

CSS Versicherung AG, Recht & Compliance, Tribschenstrasse 21, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 26. September 2018 (KV.2018.00034).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 31. Oktober 2018 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 26. September 2018,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften inwiefern von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass das kantonale Gericht insbesondere ausgeführt hat, warum es die (solidarische) Haftung der B.A.________ für ausstehende Krankenversicherungsprämien betreffend sie selbst, ihren Ehemann A.A.________ und die gemeinsamen Kinder (samt Zins sowie Mahn- und Betreibungskosten) bejaht und somit die Rechnungsstellung an sie für zulässig gehalten hat,

dass die Beschwerdeführer darauf mit keinem Wort eingehen, und im Wesentlichen lediglich erreichen wollen, dass die Beschwerdegegnerin ihre Rechnungen an den Ehemann statt die Ehefrau adressiert,

dass ihren Vorbringen somit auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,

dass die Eingabe der Beschwerdeführer daher den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht genügt,

dass zudem weder die Leistungspflicht des Beschwerdeführers noch die beantragte Löschung der gegen die Ehefrau gerichteten Betreibungen Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war (vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG ; BGE 125 V 413 E. 1 S. 414 f.),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass die Beschwerdeführer grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen haben, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. November 2018

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Die Gerichtsschreiberin: Dormann