Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_747/2020 KI-generiert

Appeal Dismissed for Lack of Legal Justification in Cost Reimbursement Claim

Geschäftsnummer 9C_747/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between an individual (the petitioner) and the Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge (the respondent), concerning issues related to professional retirement provision. The Swiss Federal Tribunal had previously overturned a decision by the Solothurn Cantonal Insurance Court regarding contributions to the professional retirement fund and remanded the case for reconsideration. The petitioner subsequently applied for reimbursement of costs incurred during the Federal Tribunal proceedings. However, the Solothurn Cantonal Insurance Court did not address this reimbursement request, and the petitioner then appealed this lack of action. The appeal primarily focused on the petitioner's claim for compensation for the federal proceedings but failed to adequately articulate why the lower court should have addressed this application for compensation.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 90 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Legal Justification in Cost Reimbursement Claim: The Swiss Federal Tribunal had previously overturned a decision by the Solothurn Cantonal Insurance Court regarding contributions to the professional retirement fund and remanded the case for reconsideration. The petitioner subsequently applied for reimbursement of costs incurred during the Federal Tribunal proceedings. However, the Solothurn Cantonal Insurance Court did not address this reimbursement request, and the petitioner then appealed this lack of action. The appeal primarily focused on the petitioner's claim for compensation for the federal proceedings but failed to adequately articulate why the lower court should have addressed this application for compensation.

Schlagwörter

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Berufliche Vorsorge Kostenersatz Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege materielle Begründetheit Beitragsforderung Vorsorgeleistung Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed in the simplified procedure because it lacked a substantive justification.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was denied.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to waive court fees due to the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_747/2020

Urteil vom 14. Dezember 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge,

c/o Helvetia, Schweizerische, Lebensversicherungsgesellschaft AG, St. Alban-Anlage 26, 4052 Basel,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Berufliche Vorsorge,

Beschwerde gegen die Verfügung des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn

vom 29. Oktober 2020 (VSKLA.2020.9).

Nach Einsicht

in das Urteil 9C_289/2020 vom 23. September 2020, mit dem das Bundesgericht den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 8. April 2020 betreffend Beiträge an die berufliche Vorsorge aufhob, die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückwies und einen Anspruch auf Parteientschädigung für das bundesgerichtliche Verfahren verneinte,

in die Verfügung des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 29. Oktober 2020, mit der es u.a. (in Ziff. 6) auf den Antrag des Beschwerdeführers, es habe ihm den Aufwand für das bundesgerichtliche Verfahren 9C_289/2020 zu entschädigen, nicht eintrat,

in die dagegen erhobene Beschwerde vom 28. November 2020 (Poststempel),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 ; 118 Ib 134 ; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),

dass der Beschwerdeführer sich nur zum geltend gemachten Entschädigungsanspruch als solchen äussert, aber auch nicht ansatzweise darlegt, weshalb die Vorinstanz auf den entsprechenden Antrag hätte eintreten sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass daher mit Blick auf Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG offenbleiben kann, ob die angefochtene Verfügung im hier interessierenden Punkt ein (grundsätzlich) direkt anfechtbarer Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG oder aber ein nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG anfechtbarer Vor- resp. Zwischenentscheid auf dem Weg zum Endentscheid betreffend Beiträge an die berufliche Vorsorge ist (vgl. BGE 142 II 363 E. 1.3 S. 366; 136 V 131 E. 1.1.2 S. 134; Urteil 2C_250/2019 vom 17. Juli 2020 E. 2.2),

dass mangels einer gültigen Beschwerde (innerhalb der Beschwerdefrist; vgl. Art. 100 Abs. 1 BGG ) die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Dezember 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Dormann