Federal Supreme Court Inadmissibility Ruling on Interlocutory Appeal Regarding Loss of Earnings Allowance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute between an individual and the Cantonal Compensation Office of Aargau regarding compensation for service duties and maternity. The individual filed a complaint with the Insurance Court of the Canton of Aargau, which partially accepted the complaint and overturned a previous decision made by the Cantonal Compensation Office, requiring further investigation and a new ruling. The individual subsequently filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal against the intermediary decision made by the cantonal court. However, the Federal Tribunal considered the intermediary decision as not causing any irreparable harm and ruled the complaint inadmissible, as the individual failed to demonstrate how the conditions for an appeal to the Federal Tribunal were met.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Inadmissibility Ruling on Interlocutory Appeal Regarding Loss of Earnings Allowance: The individual filed a complaint with the Insurance Court of the Canton of Aargau, which partially accepted the complaint and overturned a previous decision made by the Cantonal Compensation Office, requiring further investigation and a new ruling. The individual subsequently filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal against the intermediary decision made by the cantonal court. However, the Federal Tribunal considered the intermediary decision as not causing any irreparable harm and ruled the complaint inadmissible, as the individual failed to demonstrate how the conditions for an appeal to the Federal Tribunal were met.
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KI-generiertThe appeal was dismissed under the simplified procedure due to inadmissibility, stemming from the lack of demonstrable requirements for challenging an interlocutory decision.
The basis for declaring non-entry upon the appeal in the simplified procedure.
Cited in assessing the procedural inadmissibility of the appeal based on insufficient submission requirements concerning demands and reasoning.
Used to dispense with the collection of court fees due to the circumstances.
Cited to classify the cantonal decision being appealed as an interlocutory decision eligible for appeal under specific conditions.
Cited when assessing whether allowing the appeal would lead to an immediate final decision, thus saving considerable effort.
Cited when assessing whether the interlocutory decision causing the dismissal caused irreparable harm.
The possibility for the appellant to challenge the decision later via the final decision was mentioned.
Cited while reviewing whether the appellant adequately presented a challenge regarding the finding of facts.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_734/2020
Urteil vom 22. Dezember 2020
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Stanger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5000 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau
vom 23. Oktober 2020 (VBE.2020.404).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 17. November 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 23. Oktober 2020,
in Erwägung,
dass das kantonale Gericht die bei ihm erhobene Beschwerde des A.________ teilweise guthiess, den Einspracheentscheid der Ausgleichskasse des Kantons Aargau vom 11. August 2020 aufhob und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinne der Erwägungen sowie zur anschliessenden Neuverfügung an die Verwaltung zurückwies,
dass es sich beim angefochtenen kantonalen Rückweisungsentscheid um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647),
dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass vorinstanzliche Rückweisungsentscheide, mit denen die Sache zur neuen Abklärung und Entscheidung an den Versicherungsträger zurückgewiesen wird, regelmässig keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken, führen sie doch lediglich zu einer (dieses Kriterium nicht erfüllenden) Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens ( BGE 140 V 282 E. 4.2 S. 286 mit Hinweisen),
dass, weil Zwischenentscheide somit nur ausnahmsweise beim Bundesgericht angefochten werden können, es grundsätzlich der Beschwerde führenden Partei obliegt darzutun, in welcher Weise die genannten Eintretenserfordernisse erfüllt sind ( BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329 mit Hinweisen),
dass der Beschwerdeführer mit keinem Wort darlegt, inwiefern einer der Tatbestände von Art. 93 Abs. 1 lit. a und b BGG gegeben sein sollte und solches auch nicht (offenkundig) ersichtlich ist, weshalb eine selbstständige Anfechtung des vorinstanzlichen Zwischenentscheides entfällt,
dass dem Beschwerdeführer gegebenenfalls nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschwerde gegen den Endentscheid offen stehen wird,
dass die Beschwerde somit offensichtlich unzulässig ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ),
dass ein Rechtsmittel des Weitern gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde unter diesem Blickwinkel ebenfalls nicht zulässig wäre, da sie den inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, enthält sie doch weder einen rechtsgenüglichen Antrag noch kann den Ausführungen auch nur ansatzweise entnommen werden, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 22. Dezember 2020
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Stanger