Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_733/2020 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Invalidity Insurance Appeal for Insufficient Justification

Geschäftsnummer 9C_733/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich regarding an invalidity insurance claim. The appellant contested the court's assessment that he had a 70% work capacity in a job suited to his condition from June 2012 to November 2017, with no significant deterioration up to November 2017, and a full 100% work capacity from December 2017 onward based on a medical assessment. The Swiss Federal Tribunal found that the appellant's complaint did not meet the necessary legal standards as he failed to adequately address the substantive conclusions of the previous ruling or demonstrate any violation of federal law, instead merely presenting his disagreement without sufficient legal argumentation.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Federal Supreme Court Dismisses Invalidity Insurance Appeal for Insufficient Justification: The appellant contested the court's assessment that he had a 70% work capacity in a job suited to his condition from June 2012 to November 2017, with no significant deterioration up to November 2017, and a full 100% work capacity from December 2017 onward based on a medical assessment. The Swiss Federal Tribunal found that the appellant's complaint did not meet the necessary legal standards as he failed to adequately address the substantive conclusions of the previous ruling or demonstrate any violation of federal law, instead merely presenting his disagreement without sufficient legal argumentation.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Rechtsgutachten Versicherungsleistung vereinfachtes Verfahren Handlungsfähigkeit sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used as the basis for the procedural order not to enter upon the appeal due to insufficient grounds.

Art. 64 BGG

Applied in the context of dismissing the request for legal aid.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_733/2020

Urteil vom 10. Dezember 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 23. September 2020 (IV.2019.00183).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 19. November 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. September 2020,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgebenden Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt, wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f., 264 E. 2.3; 134 V 53 E. 3.3 S. 60),

dass die Begründung in der Beschwerde selbst enthalten sein muss, während blosse Verweise auf die den Vorinstanzen eingereichten Rechtsschriften den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügen ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116 mit Hinweisen),

dass die Eingabe vom 19. November 2020 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sich der Beschwerdeführer nicht in hinreichender Weise mit den entscheidenden Darlegungen der Vorinstanz auseinandersetzt und seinen Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - offensichtlich unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 95 BGG sein sollen,

dass dies namentlich der Fall ist in Bezug auf die Erwägungen des kantonalen Gerichts, wonach - gestützt auf eine Gesamtwürdigung der medizinischen Akten - von Juni 2012 bis November 2017 eine Arbeitsfähigkeit von 70 % in angepasster Tätigkeit vorgelegen habe, eine zwischenzeitliche relevante Verschlechterung nicht überwiegend wahrscheinlich und spätestens seit Dezember 2017 (gestützt insbesondere auf das PMEDA-Gutachten vom 25. Januar 2018) von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % für angepasste Tätigkeit auszugehen sei,

dass sich die Vorbringen des Beschwerdeführers darauf beschränken, die eigene Sichtweise wiederzugeben und rein appellatorische Kritik zu üben, was im bundesgerichtlichen Verfahren nicht ausreicht ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ( Art. 64 BGG ) ausscheidet, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Dezember 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Williner