Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_722/2017 KI-generiert

Interim Decision Appeal on Cost Advance and Pro Bono Jurisdiction

Geschäftsnummer 9C_722/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint made by an individual regarding a decision from the Federal Administrative Court concerning a mandatory occupational pension scheme. The individual was required to pay a deposit of 800 Swiss francs for the ongoing legal proceedings, which they contested on the grounds of their difficult financial situation, requesting the fee to be waived. However, the Swiss Federal Tribunal determined that a request for free legal assistance should have been filed with the Federal Administrative Court, where the main matter was being handled, and since such a request was not made, there was no appealable decision regarding the deposit. Consequently, the Federal Tribunal did not consider the appeal and referred the request for free legal assistance back to the Federal Administrative Court for further handling.

Legislator-Regeste

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Art. 65 Abs. 1 VwVG, Art. 37 VGG, Art. 74 Abs. 1 BVG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Interim Decision Appeal on Cost Advance and Pro Bono Jurisdiction: The individual was required to pay a deposit of 800 Swiss francs for the ongoing legal proceedings, which they contested on the grounds of their difficult financial situation, requesting the fee to be waived. However, the Swiss Federal Tribunal determined that a request for free legal assistance should have been filed with the Federal Administrative Court, where the main matter was being handled, and since such a request was not made, there was no appealable decision regarding the deposit. Consequently, the Federal Tribunal did not consider the appeal and referred the request for free legal assistance back to the Federal Administrative Court for further handling.

Schlagwörter

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Berufliche Vorsorge (Zwangsanschluss) Kostenvorschuss schwerer Härtefall Verwaltungskosten unentgeltliche Rechtspflege sachliche Unzuständigkeit Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed by the single judge in the simplified procedure because it was obviously inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to decide not to levy court fees.

Art. 93 Abs. 1 BGG

The reasoning mentions that the cost order is not appealable to the Federal Tribunal due to the lack of irreparable disadvantage pursuant to this article, which justifies the finding of inadmissibility in the dispositive.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_722/2017

Urteil vom 8. November 2017

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Attinger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Berufliche Vorsorge (Zwangsanschluss),

Beschwerde gegen die Zwischenverfügung

des Bundesverwaltungsgerichts

vom 11. September 2017 (A-5063/2017).

Nach Einsicht

in die Zwischenverfügung A-5063/2017 des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 11. September 2017, in welcher der Instruktionsrichter im Hinblick auf die zu behandelnde Hauptsache den Spruchkörper bekannt gibt (Dispositiv, Ziff. 1), zu etwaigen Ausstandsbegehren eine Frist setzt (Ziff. 2), A.________ auffordert, innerhalb der gesetzten Frist einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- zu leisten (Ziff. 3), und die Androhung des Nichteintretens im Fall der verspäteten Leistung des Kostenvorschusses ausspricht (Ziff. 4),

in das dem Bundesgericht eingereichte Schreiben von A.________ vom 11. Oktober 2017, mit welchem sie unter Hinweis auf ihre ungünstige finanzielle Situation beantragt, der geforderte Kostenvorschuss sei ihr "dringend zu erlassen",

in Erwägung,

dass ein Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Prozessführung beim Gericht zu stellen ist, welches die Hauptsache zu entscheiden hat ( Art. 65 Abs. 1 VwVG [SR 172.021] in Verbindung mit Art. 37 VGG [SR 173.32]), mithin beim Bundesverwaltungsgericht ( Art. 60 Abs. 2bis und Art. 74 Abs. 1 BVG ; Urteil 9C_26/2009 vom 13. Juli 2009 E. 1),

dass dem Bundesverwaltungsgericht offenbar kein derartiges Gesuch vorlag, es diesbezüglich keinen Entscheid treffen konnte und dem Bundesgericht daher insofern kein Anfechtungsobjekt vorliegt,

dass die Kostenvorschussverfügung ausserhalb eines Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege mangels eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils beim Bundesgericht nicht anfechtbar ist ( Art. 93 Abs. 1 BGG ; Urteile 2C_726/2016 vom 29. August 2016 und 8C_297/2016 vom 30. Mai 2016 E. 2),

dass das Bundesgericht folglich auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde durch Entscheid der Abteilungspräsidentin als Einzelrichterin im vereinfachten Verfahren nicht eintritt ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ),

dass das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht zu überweisen ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Akten werden an das Bundesverwaltungsgericht überwiesen, damit es im Sinne der Erwägungen verfahre.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 8. November 2017

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Attinger