Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_716/2010 KI-generiert

Claimant's Disability Pension Application Denied Due to Remaining 70% Work Capacity

Geschäftsnummer 9C_716/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who applied for an invalidity pension, which was initially denied by the relevant authority. The individual contested this decision, but the cantonal court upheld the denial. The applicant subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal, requesting a pension starting from a specified date and also sought legal aid. The Federal Tribunal reviewed the case, including the medical documentation and evaluations that indicated the individual had a 70% ability to work. The court found that there was no basis for further investigation and ruled that the individual could earn enough with the remaining work capacity to disqualify for the pension, thereby dismissing the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 28 Abs. 1 IVG, Art. 28 Abs. 2 IVG, Art. 16 ATSG, Art. 95 lit. a BGG, Art. 105 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant's Disability Pension Application Denied Due to Remaining 70% Work Capacity: The individual contested this decision, but the cantonal court upheld the denial. The applicant subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal, requesting a pension starting from a specified date and also sought legal aid. The Federal Tribunal reviewed the case, including the medical documentation and evaluations that indicated the individual had a 70% ability to work. The court found that there was no basis for further investigation and ruled that the individual could earn enough with the remaining work capacity to disqualify for the pension, thereby dismissing the appeal.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Invalidenrente Feststellung der Erwerbsfähigkeit verminderte Erwerbsfähigkeit Einkommensermittlung Rentenanspruch Einstellung der Invalidenrenten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 105 Abs. 1 BGG

Used to establish that the factual findings of the lower court regarding the appellant's remaining working capacity are binding for the Federal Tribunal.

Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG

The appeal was dismissed using the simplified procedure outlined in this article because it was manifestly ill-founded.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the losing party (the appellant) according to this provision.

Art. 95 lit. a BGG

Referenced in conjunction with Art. 97 Abs. 1 BGG regarding the appellant failing to show that the facts were established in obvious violation of federal law (though the main finding relies on the established facts being binding based on Art. 105 BGG).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_716/2010

Urteil vom 26. Oktober 2010

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,

Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte

K.________,

vertreten durch Advokat Dr. Nicolas Roulet,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Basel-Landschaft,

Hauptstrasse 109, 4102 Binningen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Kantonsgerichts Basel-Landschaft

vom 18. Juni 2010.

In Erwägung,

dass die IV-Stelle Basel-Landschaft mit Verfügung vom 15. Oktober 2009 den Anspruch der 1958 geborenen K.________ auf eine Invalidenrente verneint hat,

dass das Kantonsgericht Basel-Landschaft die von der Versicherten hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 18. Juni 2010 abgewiesen hat,

dass K.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragen lässt, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr ab 1. Dezember 2006 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei die Sache zu weiterer Abklärung und neuer Entscheidung an das kantonale Gericht zurückzuweisen, und ferner um unentgeltliche Rechtspflege ersucht, welches Gesuch das Bundesgericht mit Verfügung vom 27. September 2010 abgewiesen hat,

dass die Vorinstanz die Bestimmungen und Grundsätze über Voraussetzungen und Umfang des Invalidenrentenanspruchs ( Art. 28 Abs. 1 IVG [in der bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung] und Art. 28 Abs. 2 IVG [in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fassung]), die Invaliditätsbemessung bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode ( Art. 16 ATSG ) sowie die Bedeutung ärztlicher Auskünfte für die Belange der Invaliditätsschätzung ( BGE 115 V 133 E. 2 S. 134, 105 V 156 E. 1 S. 158) zutreffend wiedergegeben hat, worauf verwiesen wird,

dass das kantonale Gericht in einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere gestützt auf die Gutachten der Dres. med. von A.________, Facharzt für Psychiatrie, vom 16. Mai 2008 und Dr. med. J.________, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 12. Februar 2009, aber auch unter Berücksichtigung der in der Beschwerde erwähnten Berichte des Spitals X.________ vom 22. Oktober 2009 sowie des Dr. med. M.________ vom 14. November 2009 zur Auffassung gelangt ist, die Beschwerdeführerin sei in ihrer früher verrichteten Arbeit als Raumpflegerin wie auch in einer anderen in Betracht fallenden Tätigkeit zu 70 % arbeitsfähig,

dass die Vorinstanz dargelegt hat, weshalb sie den Erkenntnissen der Administrativgutachter Dres. med. von A.________ und J.________ den Vorzug vor der abweichenden Stellungnahme der Externen Psychiatrischen Dienste vom 22. Januar 2008 gegeben hat,

dass die Beschwerdeführerin nichts vorbringt, was darauf schliessen liesse, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen medizinischen Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder sonstwie in Verletzung von Bundesrecht festgestellt (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 lit. a BGG ),

dass sich die Ausführungen in der Beschwerde auf eine im Rahmen der geltenden Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts unzulässige, appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des Kantonsgerichts beschränken,

dass die Feststellung der Vorinstanz, die Versicherte sei auf Grund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu 30 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, für das Bundesgericht somit verbindlich ist ( Art. 105 Abs. 1 BGG ),

dass es der Beschwerdeführerin entsprechend den Erwägungen des kantonalen Gerichts möglich und zumutbar ist, mit der verbleibenden Arbeitsfähigkeit von 70 % ein den Anspruch auf eine Invalidenrente ausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen,

dass der rechtserhebliche Sachverhalt vollständig festgestellt wurde, weshalb kein Anlass besteht, die Sache zu weiteren Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen,

dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 26. Oktober 2010

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Widmer