AHVG Damages Appeal Dismissed for Insufficient Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved an individual who appealed to the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Administrative Court of the Canton of Thurgau on September 9, 2020, regarding liability for damages connected to old-age and survivors' insurance (AHV). The appellant sought to challenge a ruling based on Article 52 of the AHVG, arguing they lacked control over the financial flows in a company, which had relevance to the decision. The appellant also requested legal aid, but the requirements for substantiating the appeal were not met, and the Federal Tribunal decided not to proceed with the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 52 AHVG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; AHVG Damages Appeal Dismissed for Insufficient Justification: The appellant sought to challenge a ruling based on Article 52 of the AHVG, arguing they lacked control over the financial flows in a company, which had relevance to the decision. The appellant also requested legal aid, but the requirements for substantiating the appeal were not met, and the Federal Tribunal decided not to proceed with the case.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure.
Legal aid was rejected because a valid appeal was not filed.
The court waived the collection of court fees due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_711/2020
Urteil vom 1. Dezember 2020
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünenfelder.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Thurgau, Rechts- und Einsprachedienst,
St. Gallerstrasse 11, 8500 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin,
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Stefan La Ragione.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau
vom 9. September 2020 (VV.2019.296/E).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 7. November 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 9. September 2020 betreffend Schadenersatz nach Art. 52 AHVG und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht ausreicht ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen),
dass der Beschwerdeführer mit keinem Wort auf den angefochtenen Entscheid eingeht und seinen Vorbringen auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, was darauf hindeutete, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen seien im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ),
dass er vielmehr - wie schon im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren - im Wesentlichen vorbringt, er habe zu keinem Zeitpunkt Kontrolle oder Einflussmöglichkeiten über den Geldfluss in der C.________ GmbH gehabt, was angesichts der Erwägungen des kantonalen Gerichts im Rahmen von Art. 97 Abs. 1 bzw. 105 Abs. 1 und 2 BGG nicht genügt,
dass auch anhand der übrigen Einwände die inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht erfüllt sind,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass ferner mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Prozessführung ( Art. 64 BGG ) ausscheidet, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, B.________, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 1. Dezember 2020
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder