Health Insurance Premium Obligation Appeal Admissibility Challenge Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed against a health insurance company related to a decision made by the Administrative Court of the Canton of Thurgau on August 21, 2013. The complainant challenged the ruling but failed to provide sufficient legal justification for the appeal, not adequately demonstrating how the prior factual findings or legal considerations were erroneous. Consequently, the court found that the complaint did not meet necessary requirements, leading to the decision not to entertain it.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 42 Abs. 6 BGG, Art. 9 BV, Art. 190 BV; Health Insurance Premium Obligation Appeal Admissibility Challenge Dismissed: The complainant challenged the ruling but failed to provide sufficient legal justification for the appeal, not adequately demonstrating how the prior factual findings or legal considerations were erroneous. Consequently, the court found that the complaint did not meet necessary requirements, leading to the decision not to entertain it.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained based on this procedural rule applicable to simplified procedures.
Mentioned in dismissing the request for legal aid because no valid appeal was filed.
Used to waive the collection of court fees due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
9C_706/2013
Urteil vom 8. Oktober 2013
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Dormann.
Verfahrensbeteiligte
L.________,
Beschwerdeführer,
gegen
SWICA Krankenversicherung AG , Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 21. August 2013.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 26. September 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 21. August 2013,
in Erwägung,
dass die Beschwerdegegnerin, entgegen der Bezeichnung im angefochtenen Entscheid, die SWICA Krankenversicherung AG ist, was als redaktionelles Versehen ohne Weiteres von Amtes wegen zu korrigieren ist,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie zwar einen rechtsgenüglichen Antrag enthält, den Ausführungen indessen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen unzutreffend im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 95 BGG sein sollen,
dass es insbesondere zur Erfüllung des gesetzlichen Begründungserfordenisses klar nicht genügt (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53; 134 II 244 E. 2.2 S. 246), das gesetzlich vorgesehene Versicherungsobligatorium und die damit verbundene Pflicht zur Prämienbezahlung ( Art. 3 und 61 KVG ) - in an Ungebührlichkeit grenzender Weise (vgl. Art. 42 Abs. 6 BGG ) - unter Verweis auf das Gebot von Treu und Glauben ( Art. 5 Abs. 2 und Art. 9 BV ) in Abrede zu stellen ( Art. 190 BV ; vgl. auch Art. 36 BV ),
dass im Übrigen die Krankenversicherung den Beschwerdeführer auf die gesetzlich vorgesehene Prämienverbilligung ( Art. 65 KVG ; thurgauisches Gesetz vom 25. Oktober 1995 über die Krankenversicherung [RB 832.1]) hinwies,
dass mangels einer (fristgerecht eingereichten) gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ) und im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 8. Oktober 2013
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Die Gerichtsschreiberin: Dormann