Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_694/2024 KI-generiert

Self-Employed Hair Salon Operator Denied COVID-19 Loss Compensation Appeal

Geschäftsnummer 9C_694/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Self-Employed Hair Salon Operator Denied COVID-19 Loss Compensation Appeal The Federal Supreme Court dismissed an appeal concerning the refusal to grant a self-employed individual (hair salon operator) COVID-19 related loss of earnings compensation for the period of November 2021 to February 2022, as the appellant failed to meet the statutory requirements for the appeal. The lower court had upheld the compensation fund's decision, finding that the claimed revenue loss was not demonstrably caused by official measures restricting the business to combat the pandemic, but rather resulted from the generally difficult financial situation during that time. The Supreme Court ruled that the appeal obviously lacked the required substantive justification, as the claimant did not explain how the lower court's reasoning violated federal law, emphasizing that a difficult financial situation alone does not constitute a sufficient legal basis for compensation unless the specific legal conditions are met.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 41 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Self-Employed Hair Salon Operator Denied COVID-19 Loss Compensation Appeal: The lower court had upheld the compensation fund's decision, finding that the claimed revenue loss was not demonstrably caused by official measures restricting the business to combat the pandemic, but rather resulted from the generally difficult financial situation during that time. The Supreme Court ruled that the appeal obviously lacked the required substantive justification, as the claimant did not explain how the lower court's reasoning violated federal law, emphasizing that a difficult financial situation alone does not constitute a sufficient legal basis for compensation unless the specific legal conditions are met.

Schlagwörter

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Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft (Covid-19) Erwerbsausfallentschädigung gesetzliche Grundlage Fehlen materieller Voraussetzungen Beitrag an Selbständigerwerbende unvermeidbarer Arbeitsausfall Betriebsschliessung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare that the appeal will not be entertained (non-entrée en matière) in the simplified procedure.

Art. 41 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning regarding the rejection of the request for free legal assistance, although the rejection itself is ordered in point 3 without explicit citation in the dispositive, the provision is mentioned in the context of the decision on legal aid.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide that court costs will not be levied under the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_694/2024

Urteil vom 23. Dezember 2024

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Nabold.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft (Covid-19),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 27. September 2024 (EE.2024.00001).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 22. November 2024 (Postaufgabe) gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 27. November 2024,

in das Gesuch um "rechtliche Unterstützung und Prozesskostenhilfe" vom 6. Dezember 2024 (Postaufgabe),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt (

BGE 140 III 86

E. 2;

134 V 53

E. 3.3),

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Urteil bezüglich der Monate November 2021 bis Februar 2022 einen Einspracheentscheid der Ausgleichskasse bestätigte, wonach die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Corona-Erwerbsausfallentschädigung habe,

dass es dabei namentlich erwogen hat, die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Umsatzeinbusse in ihrer selbstständigen Tätigkeit (Betrieb eines Coiffeursalons) sei nicht durch behördliche Massnahmen zur Bekämpfung der Coivd-19-Pandemie verursacht,

dass die Beschwerdeführerin nicht in nachvollziehbarer Weise darlegt, inwiefern die vorinstanzliche Sichtweise Bundesrecht verletzen sollte,

dass insbesondere der Umstand, dass die Beschwerdeführerin als Selbstständige während der Pandemie in eine schwierige finanzielle Lage geriet, kein hinreichender Rechtsgrund für die Ausrichtung einer Entschädigung darstellt,

dass eine solche vielmehr nur dann ausgerichtet werden könnte, wenn die einschlägigen gesetzlichen Bedingungen erfüllt wären, was jedoch von der Beschwerdeführerin nicht dargetan wird,

dass die Beschwerde den inhaltlichen Mindestanforderungen an ein Rechtsmittel somit offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

dass das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen ist, wobei darauf hinzuweisen ist, dass es an der Beschwerdeführerin gewesen wäre, rechtzeitig eine anwaltliche Vertretung zu suchen, wohingegen es ausserhalb des Anwendungsbereichs von

Art. 41 Abs. 1 BGG

nicht Aufgabe des Bundesgerichts ist, entsprechende Kontakte zu vermitteln (vgl. Urteile 9C_670/2023 vom 17. November 2023 und 9C_593/2022 vom 26. Januar 2023),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 23. Dezember 2024

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Nabold