Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_687/2019 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Due to Jurisdictional Threshold and Insufficient Substantiation in Employer Liability Claim

Geschäftsnummer 9C_687/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal filed by an individual against the decision of the Cantonal Court of Lucerne concerning their liability under the Old Age and Survivors Insurance (AHV) system. The individual, identified as the appellant, challenged a previous ruling related to employer liability for a damage compensation claim amounting to CHF 23,933.75. This amount does not meet the required threshold for federal court appeals unless a significant legal issue is present, which the appellant did not assert. Consequently, no violation of constitutional rights was claimed to justify a constitutional complaint. Furthermore, the appeal did not meet the minimum legal requirements for sufficient reasoning and lacked engagement with the essential arguments of the lower court's decision. As a result, the appeal was dismissed due to these procedural shortcomings.

Legislator-Regeste

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Art. 52 Abs. 1 AHVG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Inadmissibility of Appeal Due to Jurisdictional Threshold and Insufficient Substantiation in Employer Liability Claim: The individual, identified as the appellant, challenged a previous ruling related to employer liability for a damage compensation claim amounting to CHF 23,933.75. This amount does not meet the required threshold for federal court appeals unless a significant legal issue is present, which the appellant did not assert. Consequently, no violation of constitutional rights was claimed to justify a constitutional complaint. Furthermore, the appeal did not meet the minimum legal requirements for sufficient reasoning and lacked engagement with the essential arguments of the lower court's decision. As a result, the appeal was dismissed due to these procedural shortcomings.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Fehlen materieller Voraussetzungen Haftpflichtversicherung Beschwerdelegitimation Erreichen des Schwellenwerts Altersversicherung bestrittene Forderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was not admitted because it failed to meet the minimum requirements for substantiation in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_687/2019

Urteil vom 30. Oktober 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Luzern,

Würzenbachstrasse 8, 6006 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 16. September 2019 (5V 19 127).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 14. Oktober 2019 gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 3. Abteilung, vom 16. September 2019,

in Erwägung,

dass die Beschwerde an das Bundesgericht gegen einen Entscheid über die Arbeitgeberhaftung gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVG nur zulässig ist, wenn eine Streitwertgrenze von Fr. 30'000.- erreicht ist oder wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( Art. 85 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG ; BGE 137 V 51 E. 4 S. 54 ff.),

dass diese Streitwertgrenze mit der bestrittenen Schadenersatzforderung von Fr. 23'933.75 nicht erreicht ist,

dass der Beschwerdeführer nicht geltend macht, es handle sich vorliegend um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung,

dass auch keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt wird, weshalb auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht zulässig ist ( Art. 113 und 116 BGG ),

dass die Eingabe im Übrigen die gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ) offensichtlich nicht erfüllt, da ihr keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz zu entnehmen ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Oktober 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Williner