Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_687/2016 KI-generiert

Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Interlocutory Remand Order in Disability Insurance Case

Geschäftsnummer 9C_687/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint from a state social insurance authority challenging a decision made by the Cantonal Insurance Court regarding invalidity insurance. The Cantonal Court's ruling required the authority to continue an administrative procedure consistent with specific findings, which the authority argued would necessitate incurring significant costs for further examinations. The complaint was based on whether this decision constituted an appealable interim ruling, particularly focusing on the potential implications of the additional evaluations on the authority's responsibilities and whether they would cause irreparable harm. Ultimately, the court determined that it would not entertain the complaint due to the nature of the decision being reviewed and the absence of significant legal questions justifying a direct review.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal Against Interlocutory Remand Order in Disability Insurance Case: The Cantonal Court's ruling required the authority to continue an administrative procedure consistent with specific findings, which the authority argued would necessitate incurring significant costs for further examinations. The complaint was based on whether this decision constituted an appealable interim ruling, particularly focusing on the potential implications of the additional evaluations on the authority's responsibilities and whether they would cause irreparable harm. Ultimately, the court determined that it would not entertain the complaint due to the nature of the decision being reviewed and the absence of significant legal questions justifying a direct review.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) anfechtbarer Zwischenentscheid Invaliditätsversicherung Leitverfahren Invaliditätsbemessung Sozialversicherungsverfahren nicht wiedergutzumachender Nachteil

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG

Used in the dispositive to rule not to enter upon the appeal in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

Used in the dispositive to impose court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_687/2016 {T 0/2}

Urteil vom 14. Dezember 2016

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Furrer.

Verfahrensbeteiligte

IV-Stelle des Kantons St. Gallen,

Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,

Beschwerdeführerin,

gegen

A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 8. September 2016.

Nach Einsicht

in die Beschwerde der IV-Stelle des Kantons St. Gallen vom 11. Oktober 2016 gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. September 2016,

in Erwägung,

dass der angefochtene Entscheid die Sache zur Fortführung des Verwaltungsverfahrens im Sinne der Erwägungen (wonach im Falle des Festhaltens an einer Begutachtung eine anfechtbare Zwischenverfügung zu erlassen sei) an die Beschwerdeführerin zurückweist,

dass es sich dabei um einen selbstständig eröffneten Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt (vgl. BGE 139 V 99 E. 1.3 S. 101; 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f.; Urteil 9C_703/2015 vom 12. November 2015 E. 2),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit alternativ voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. a und b BGG ),

dass ein zusätzlicher Abklärungsaufwand - gemäss Beschwerdeführerin müsste sie zwangsläufig eine Begutachtung veranlassen, was zu Kosten von mehreren Tausend Franken führte - nicht als irreparabler Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG gilt (erwähntes Urteil 9C_703/2015 E. 5.2 mit Hinweis),

dass allein die Möglichkeit, dass die zusätzlichen medizinischen Erhebungen zur Bejahung des Rentenanspruchs führen könnten, entgegen der Beschwerdeführerin keinen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu bewirken vermag,

dass es an materiellrechtlichen Vorgaben fehlt, welche die Verwaltung als untere Instanz binden würden ( BGE 140 V 282 E. 4.2 S. 285 f. mit Hinweisen),

dass die Aufhebung von Rückweisungsentscheiden, mit denen einzig eine ergänzende Sachverhaltsabklärung angeordnet wird, was gemäss Beschwerdeführerin hier - im Ergebnis - der Fall ist, praxisgemäss keine erhebliche Ersparnis an Zeit- bzw. Kostenaufwand im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG mit sich bringt,

dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin schliesslich keine Grundsatzfragen aufwerfen, die eine direkte Beurteilung durch das Bundesgericht rechtfertigten (vgl. Urteil 9C_207/2012 vom 3. Juli 2013 E. 1.2.7, nicht publ. in BGE 139 V 349 , aber in: SVR 2013 IV Nr. 31 S. 91),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin in reduziertem Umfang kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ),

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Dezember 2016

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Furrer