Appeal Inadmissible Due to Insufficient Substantiation Regarding Insurance Switch
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA legal case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving a dispute between a complainant and an insurance company regarding the refusal of a specific health insurance model called Callmed. The case was an appeal against a decision made by the Social Security Court of the Canton of Basel-Stadt on September 1, 2020. The complainant argued against the forced switch from the Callmed insurance model to the mandatory basic insurance effective November 1, 2016, alleging that the decision violated privacy and procedural norms. However, the court found that the complainant's arguments failed to challenge the lower court’s factual findings adequately or demonstrate a violation of federal law, while issues concerning data protection and document falsification were not appropriately addressed. Consequently, the appeal did not proceed, and court costs were waived.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Inadmissible Due to Insufficient Substantiation Regarding Insurance Switch: The case was an appeal against a decision made by the Social Security Court of the Canton of Basel-Stadt on September 1, 2020. The complainant argued against the forced switch from the Callmed insurance model to the mandatory basic insurance effective November 1, 2016, alleging that the decision violated privacy and procedural norms. However, the court found that the complainant's arguments failed to challenge the lower court’s factual findings adequately or demonstrate a violation of federal law, while issues concerning data protection and document falsification were not appropriately addressed. Consequently, the appeal did not proceed, and court costs were waived.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible under the simplified procedure based on this provision.
The Tribunal decided to waive court costs for reasons pertinent to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_678/2020
Urteil vom 4. November 2020
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Grünenfelder.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Arcosana AG,
Abteilung Recht & Compliance,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt
vom 1. September 2020 (KV.2019.11).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 26. Oktober 2020 (Eingang) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 1. September 2020 betreffend Verweigerung des Versicherungsmodells Callmed infolge Verletzung von Mitwirkungspflichten,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266),
dass das kantonale Gericht auf die das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG; SR 235.1) betreffenden Rügen der Beschwerdeführerin sowie deren straf- und betreibungsrechtliche Vorbringen nicht eingetreten ist, während es die Rechtsvorkehr zum zwangsweisen Wechsel vom Versicherungsmodell Callmed zur obligatorischen Grundversicherung per 1. November 2016 abgewiesen hat,
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe nichts anführt, was darauf hindeutete, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen seien im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ),
dass sie sich vielmehr darauf beschränkt, ohne jegliche Bezugnahme auf die vorinstanzlichen Erwägungen einzig die eigene Sichtweise darzulegen, was jedenfalls nicht ausreicht,
dass ferner auch die erneuten Hinweise auf die Vorbereitung und Verwendung verfälschter Dokumente sowie die Missachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen durch die Beschwerdegegnerin eine sachbezügliche Auseinandersetzung mit dem in dieser Hinsicht erfolgten Nichteintretensentscheid der Vorinstanz vermissen lassen,
dass an der unzureichenden Beschwerdebegründung schliesslich die vor Bundesgericht eingereichten Unterlagen, soweit es sich nicht ohnehin um unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt, nichts zu ändern vermögen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 4. November 2020
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder