Obligatory Health Insurance Dispute and Insufficient Appeal Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal by an individual against a decision made by the Insurance Court of the Canton of Solothurn concerning an obligatory health insurance relationship with an insurance company for the year 2019. The court affirmed the insurance relationship and ordered the appellant to pay a sum of 4,101.60 CHF plus interest and additional costs to the insurance company. The appellant claimed he was no longer insured by the company from January 1, 2019, and thus owed no money, but failed to meet the substantive requirements for an appeal, as his arguments were deemed overly general without addressing specific errors in the prior decision's fact-finding or legal reasoning. Consequently, his appeal was not considered by the Federal Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Obligatory Health Insurance Dispute and Insufficient Appeal Grounds: The court affirmed the insurance relationship and ordered the appellant to pay a sum of 4,101.60 CHF plus interest and additional costs to the insurance company. The appellant claimed he was no longer insured by the company from January 1, 2019, and thus owed no money, but failed to meet the substantive requirements for an appeal, as his arguments were deemed overly general without addressing specific errors in the prior decision's fact-finding or legal reasoning. Consequently, his appeal was not considered by the Federal Tribunal.
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KI-generiertThe appeal was not addressed (not entered upon) due to a clear insufficiency of the content requirements in the simplified procedure.
The Federal Court decided to waive the collection of court fees under the stated circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_67/2021
Urteil vom 5. Februar 2021
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Huber.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Visana AG,
Weltpoststrasse 19, 3015 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 2. Dezember 2020 (VSBES.2020.203).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 4. Januar 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 2. Dezember 2020,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 5. Januar 2021, worin A.________ aufgefordert wurde, den Formmangel der fehlenden Beilage (vorinstanzlicher Entscheid) spätestens am 2. Februar 2021 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe ( Art. 42 Abs. 5 BGG ),
in die am 25. Januar 2021 (Poststempel) erfolgte Zustellung des kantonalen Entscheids,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30; 140 III 264 E. 2.3 S. 266),
dass die Vorinstanz ein bestehendes Versicherungsverhältnis betreffend die obligatorische Krankenpflegeversicherung zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin auch im Jahr 2019 bejahte,
dass das kantonale Gericht darüber hinaus den Beschwerdeführer verpflichtete, der Beschwerdegegnerin Fr. 4101.60 zuzüglich 5 % Verzugszins auf diesen Betrag seit 21. März 2019 sowie Mahnkosten von Fr. 50.- und Bearbeitungskosten von Fr. 250.- zu bezahlen,
dass die Vorinstanz in diesem Umfang in der Betreibung Nr......... des Betreibungsamtes U.________ definitive Rechtsöffnung erteilte,
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe nichts anführt, was darauf hindeutete, dass die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, soweit überhaupt beanstandet, im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollten,
dass er sich darauf beschränkt, pauschal geltend zu machen, er sei seit dem 1. Januar 2019 nicht mehr bei der Beschwerdegegnerin versichert und schulde ihr daher kein Geld,
dass die Eingabe des Beschwerdeführers den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde offensichtlich nicht genügt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 5. Februar 2021
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Huber