Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_669/2020 KI-generiert

Claimant's Appeal on Supplementary Benefits and Residency Right Waiver Dismissed for Procedural Deficiencies

Geschäftsnummer 9C_669/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against the Bern Cantonal Compensatory Office's decision regarding supplementary benefits to AHV/IV. The complaint was directed at a decision from the Bern Administrative Court, which ruled on September 18, 2020. The complainant purportedly failed to adequately address the court's key arguments, failing to demonstrate how the factual findings were incorrect or how these conclusions led to a legal error. The regional court had noted that the complainant relinquished a residential right without adequate recompense and doubted that significant claimed payments were tied to the cancellation of this right. Furthermore, it found the agreed rent to be exorbitant and likely unpaid by the complainant, prompting the rejection of this appeal as the complaints were deemed insufficient for federal review.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Claimant's Appeal on Supplementary Benefits and Residency Right Waiver Dismissed for Procedural Deficiencies: The complaint was directed at a decision from the Bern Administrative Court, which ruled on September 18, 2020. The complainant purportedly failed to adequately address the court's key arguments, failing to demonstrate how the factual findings were incorrect or how these conclusions led to a legal error. The regional court had noted that the complainant relinquished a residential right without adequate recompense and doubted that significant claimed payments were tied to the cancellation of this right. Furthermore, it found the agreed rent to be exorbitant and likely unpaid by the complainant, prompting the rejection of this appeal as the complaints were deemed insufficient for federal review.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV Ergänzungsleistungen zur AHV Rechtsverzicht Zahlung der Leistungen Beschwerdelegitimation Prozessvoraussetzung Neuanmeldung für Invalidenleistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used for the decision to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_669/2020

Urteil vom 4. November 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Ergänzungsleistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. September 2020 (200 20 386 EL).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 23. Oktober 2020 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. September 2020,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgebenden Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt, wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f., 264 E. 2.3; 134 V 53 E. 3.3 S. 60),

dass die Eingabe vom 23. Oktober 2020 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sich der Beschwerdeführer nicht in hinreichender Weise mit den entscheidenden Darlegungen der Vorinstanz auseinandersetzt und seinen Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - offensichtlich unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft im Sinne von Art. 95 BGG sein sollen,

dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die Erwägungen des kantonalen Gerichts, wonach der Beschwerdeführer ohne adäquaten Gegenwert auf das Wohnrecht verzichtet habe und namentlich die behaupteten Zahlungen von insgesamt Fr. 495'000.- nicht in Zusammenhang mit der Löschung des Wohnrechts stünden,

dass nichts anderes gilt in Bezug auf die vorinstanzlichen Erwägungen, wonach der vereinbarte Mietzins zum einen offensichtlich übersetzt und missbräuchlich und zum anderen vom Beschwerdeführer überwiegend wahrscheinlich gar nicht bezahlt werde,

dass sich die Vorbringen des Beschwerdeführers darauf beschränken, die eigene Sichtweise wiederzugeben sowie rein appellatorische Kritik zu üben, was nach dem Dargelegten im bundesgerichtlichen Verfahren nicht ausreicht,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. November 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Williner