Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_665/2021 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Social Insurance Appeal for Formal Deficiencies

Geschäftsnummer 9C_665/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual, referred to as the complainant, who filed a complaint against the Swiss Compensation Office regarding old-age and survivors' insurance. The complaint was directed at a decision made by the Federal Administrative Court on November 2, 2021. The complainant submitted additional information on December 13, 2021, which was deemed late, as it was after the deadline of December 10, 2021, thus not considered. The initial submission on November 22, 2021, was found insufficient as it lacked a legal basis and did not meet the formal requirements necessary for such appeals, particularly in demonstrating how the prior ruling was legally flawed. As a result, the Federal Tribunal, in a simplified procedure, decided not to proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 100 Abs. 1 i.V.m, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Social Insurance Appeal for Formal Deficiencies: The complaint was directed at a decision made by the Federal Administrative Court on November 2, 2021. The complainant submitted additional information on December 13, 2021, which was deemed late, as it was after the deadline of December 10, 2021, thus not considered. The initial submission on November 22, 2021, was found insufficient as it lacked a legal basis and did not meet the formal requirements necessary for such appeals, particularly in demonstrating how the prior ruling was legally flawed. As a result, the Federal Tribunal, in a simplified procedure, decided not to proceed with the complaint.

Schlagwörter

KI-generiert
Alters- und Hinterlassenenversicherung gesetzliche Rentenversicherung Zwischenentscheid gesetzliche Formmängel sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Hinterlassenenversicherung Prozessrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 2 BGG

Used in the dispositive for the refusal to enter upon the appeal in the simplified procedure.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used in the dispositive to refuse to enter upon the appeal in the simplified procedure due to formally unjustified submissions.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs despite the general liability for costs.

Art. 93 BGG

The appeal was not entered upon as it was filed against an interlocutory decision (implicitly covered by the procedural grounds for non-entry).

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_665/2021

Urteil vom 6. Januar 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Nünlist.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom

2. November 2021 (C-293/2020).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 22. November 2021 (Poststempel) gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III, vom 2. November 2021,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 1. Dezember 2021 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist und der Versicherte zudem aufgefordert worden ist, bis am 15. Dezember 2021 seinen Beschwerdewillen kund zu tun,

in die daraufhin von A.________ am 13. Dezember 2021 eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3; 134 V 53 E. 3.3 und 133 IV 286 E. 1.4),

dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 22. November 2021 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass sich der Beschwerdeführer vielmehr - soweit überhaupt relevant - auf rein appellatorische Kritik (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2 mit Hinweisen) beschränkt,

dass die Eingabe vom 13. Dezember 2021 sodann nach der bis am 10. Dezember 2021 laufenden Rechtsmittelfrist eingereicht wurde und damit verspätet und unbeachtlich ist (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 47 Abs. 1 BGG ),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass der Versicherte grundsätzlich kostenpflichtig ist, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 6. Januar 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Nünlist