Insurer v. Insured: Challenge to Constitutionality of Mandatory Health Insurance Premiums Based on Residency
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a complaint concerning the premiums of mandatory health insurance with the Federal Tribunal after an unfavorable ruling from the Zurich Social Insurance Court. The individual argued that the legal basis for the premium demand from the insurance company was invalid, claiming that the requirement was not under the legislator's jurisdiction. Despite acknowledging an apparent error in the designation of the subject matter in the previous decision, the court found the individual's claims unsubstantiated and ruled against the appeal while deciding not to impose court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 34bis Abs. 2 aBV, Art. 117 Abs. 2 BV, Art. 3 Abs. 1 KVG, Art. 191 BV, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG; Insurer v. Insured: Challenge to Constitutionality of Mandatory Health Insurance Premiums Based on Residency: The individual argued that the legal basis for the premium demand from the insurance company was invalid, claiming that the requirement was not under the legislator's jurisdiction. Despite acknowledging an apparent error in the designation of the subject matter in the previous decision, the court found the individual's claims unsubstantiated and ruled against the appeal while deciding not to impose court costs.
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KI-generiertThe appeal was dismissed in a simplified procedure based on this article.
The court ruled to waive the collection of court costs in this instance.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
9C_664/2008
Urteil vom 15. September 2008
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Borella, Seiler,
Gerichtsschreiber Fessler.
Parteien
K.________,
Beschwerdeführer,
gegen
CSS Versicherung AG, Tribschenstrasse 21, 6005 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Juni 2008.
In Erwägung,
dass K.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Juni 2008 betreffend Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung erhoben hat,
dass der Beschwerdeführer vorbringt, für die Prämienforderung der CSS Kranken-Versicherung AG bestehe keine rechtliche Grundlage, insbesondere das allein an die Existenz der in der Schweiz wohnhaften Personen gebundene Obligatorium der Krankenpflegeversicherung liege nicht in der Kompetenz des Gesetzgebers,
dass das Krankenpflegeversicherungsobligatorium seine Grundlage in Art. 34bis Abs. 2 aBV (heute: Art. 117 Abs. 2 BV ) und Art. 3 Abs. 1 KVG hat (vgl. BGE 126 V 265 E. 3b S. 268),
dass Bundesgesetze (und Völkerrecht) für alle rechtsanwendenden Behörden massgebend sind ( Art. 191 BV ; BGE 129 II 249 E. 5.4 S. 263),
dass in E. 1.3 des angefochtenen Entscheids zwar eine Leistungspflicht aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung als Streitgegenstand bezeichnet wird, was offensichtlich unrichtig ist, die Vorinstanz in der Folge aber Bestehen und Höhe der Forderung (Prämien, Zins, Mahnspesen, Betreibungskosten) gemäss Einspracheentscheid vom 21. April 2008 geprüft hat, wozu der Beschwerdeführer sich nicht äussert,
dass die Beschwerde, soweit zulässig, offensichtlich unbegründet ist und daher im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begründung nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt wird,
dass ausnahmsweise von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass bei diesem Ergebnis das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,
erkennt das Bundesgericht:
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 15. September 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Fessler