Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_646/2008 KI-generiert

Refusal of Appeal Due to Procedural Deficiencies and Remand of Restoration Request

Geschäftsnummer 9C_646/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a request for reconsideration of a previous ruling regarding invalidity insurance, which was dismissed due to a failure to pay a required fee, leading to a lack of timely submission. The individual subsequently requested that the case be forwarded to a higher court, but the Supreme Court concluded that the appeal did not meet the necessary formal requirements, particularly in terms of substantiation, and thus chose not to proceed with the case. Additionally, it was noted that the reconsideration request was within the purview of the prior administrative court.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 in line BGG; Refusal of Appeal Due to Procedural Deficiencies and Remand of Restoration Request: The individual subsequently requested that the case be forwarded to a higher court, but the Supreme Court concluded that the appeal did not meet the necessary formal requirements, particularly in terms of substantiation, and thus chose not to proceed with the case. Additionally, it was noted that the reconsideration request was within the purview of the prior administrative court.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung verwaltungsrechtliches Wiedererwägungsgesuch Prozessvoraussetzung sachliche Unzuständigkeit Wiederherstellung der Frist Kostenvorschuss Verwaltungskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to the simplified procedure due to objective deficiency.

Art. 66 Abs. 1 in line BGG

The court decided not to levy court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_646/2008

Urteil vom 22. August 2008

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Schmutz.

Parteien

J.________, Bosnien-Herzegowina,

Beschwerdeführer,

vertreten durch lic. iur. R.________,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland,

Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Bundesverwaltungsgerichts

vom 28. Juli 2008.

In Erwägung,

dass J.________ mit Eingabe vom 5. August 2008 (Poststempel) das Bundesverwaltungsgericht um Wiedererwägung des Urteils C-8551/2007 vom 28. Juli 2008 (Nichteintreten zufolge fehlender Einzahlung des am 14. April 2008 verfügungsweise eingeforderten Kostenvorschusses, dem Rechtsvertreter ausgehändigt am 15. April 2008) ersuchte und es dazu aufforderte, bei Fehlen der entsprechenden Voraussetzungen das Gesuch als Beschwerde an das Bundesgericht weiterzuleiten,

dass das Bundesverwaltungsgericht am 14. August 2008 die Eingabe vom 5. August 2008 sowie das komplette Beschwerdedossier dem Bundesgericht zur weiteren Veranlassung übermittelte,

dass ein Rechtsmittel an das Bundesgericht gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form dazulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung fehlender rechtzeitiger Zahlung des ordnungsgemäss verfügten Kostenvorschusses im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend und der daraus gezogene Schluss auf Nichteintreten rechtsfehlerhaft sein sollten,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 in fine BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

dass die Eingabe vom 5. August 2008 ein Fristwiederherstellungsgesuch darstellt, für welches das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. August 2008

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Schmutz