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9C_639/2023 KI-generiert

Federal Supreme Court Ruling on Inadmissibility of Appeal Against Interim Decision Ordering Expert Opinion

Geschäftsnummer 9C_639/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Federal Supreme Court Ruling on Inadmissibility of Appeal Against Interim Decision Ordering Expert Opinion The Swiss Federal Supreme Court ruled a Cantonal Social Insurance Court's decision, which mandated an Invalidity Insurance (IV) office to issue an interim administrative decision regarding the ordering of a multidisciplinary expert opinion, constitutes an inadmissible appealable interim decision under Article 93(1) of the Federal Supreme Court Act (BGG). The court reasoned that the lower court's ruling merely required a supplementary finding of facts and did not cause irreparable harm (Art. 93(1)(a) BGG), as it contained no substantive legal requirements compelling the IV office to issue a potentially unlawful decision that it could not later challenge; moreover, the appeal's success would not immediately lead to a final decision on the IV benefits (Art. 93(1)(b) BGG). Consequently, the Federal Supreme Court found the appeal to be manifestly inadmissible and rejected it in a simplified procedure, imposing court costs on the IV office.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Federal Supreme Court Ruling on Inadmissibility of Appeal Against Interim Decision Ordering Expert Opinion: The court reasoned that the lower court's ruling merely required a supplementary finding of facts and did not cause irreparable harm (Art. 93(1)(a) BGG), as it contained no substantive legal requirements compelling the IV office to issue a potentially unlawful decision that it could not later challenge; moreover, the appeal's success would not immediately lead to a final decision on the IV benefits (Art. 93(1)(b) BGG). Consequently, the Federal Supreme Court found the appeal to be manifestly inadmissible and rejected it in a simplified procedure, imposing court costs on the IV office.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Rechtsgutachten Anfechtung von Verwaltungsverfügungen vereinfachtes Verfahren Sachverständigenkosten Eilvorabentscheidungsverfahren Versicherungsleistung der Sozialversicherung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used for the decision not to enter upon the appeal (inadmissibility) in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_639/2023

Urteil vom 7. Dezember 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Stadelmann, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Nabold.

Verfahrensbeteiligte

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

A.________,

vertreten durch Herrn Armin Baumann,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 30. August 2023 (IV.2023.00169).

Nach Einsicht

in Beschwerde vom 9. Oktober 2023 gegen das Urteil des Sozialver-versicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. August 2023,

in Erwägung,

dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (

BGE 138 V 318

E. 6 S. 320 mit Hinweis),

dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil entschied, die beschwerdeführende IV-Stelle habe über die Anordnung eines polydisziplinären Gutachtens eine Zwischenverfügung zu erlassen,

dass es sich beim angefochtenen Urteil um einen Zwischenentscheid nach

Art. 93 Abs. 1 BGG

handelt, gegen welchen die Beschwerde an das Bundesgericht nur unter den Voraussetzungen von lit. a und b der Bestimmung zulässig ist,

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (

Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG

),

dass das Kriterium des nicht wieder gutzumachenden Nachteils bei vorinstanzlichen Rückweisungsentscheiden, mit denen einzig eine ergänzende Sachverhaltsfeststellung angeordnet wird, rechtsprechungsgemäss zu verneinen ist (

BGE 137 V 314

E. 2.1 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_8/2016 vom 13. Januar 2016),

dass die von der Beschwerdeführerin angerufene Rechtsprechung, wonach die Verwaltung durch einen Rückweisungsentscheid dann einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil erleidet, wenn dieser materiell-rechtliche Vorgaben enthält und sie damit gezwungen würde, eines ihres Erachtens rechtswidrige Verfügung zu erlassen, die sie hernach nicht anfechten kann (

BGE 133 V 477

E. 5.2), hier nicht einschlägig ist, da das angefochtene Urteil keine solchen Vorgaben enthält und die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang der Versicherten Leistungen der Invalidenversicherung zustehen, weiterhin völlig offen ist (vgl. auch Urteil 8C_158/2014 vom 28. Juni 2014 E. 3),

dass auch eine Gutheissung der Beschwerde keinen sofortigen Endentscheid herbeiführen würde,

dass die Beschwerde somit offensichtlich unzulässig ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach

Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG

auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin nach

Art. 66 Abs. 1 BGG

kostenpflichtig wird,

dass mit diesem Entscheid in der Sache das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Dezember 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Stadelmann

Der Gerichtsschreiber: Nabold