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9C_638/2019 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Supplementary Benefit Claim Due to Insufficient Reasoning

Geschäftsnummer 9C_638/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant filed an appeal against a decision made by the Cantonal Court of Fribourg concerning supplementary benefits to Swiss Old Age and Survivors Insurance/Disability Insurance. The case involved a dispute over whether dental treatment costs met the criteria for coverage. The cantonal court concluded that the treatment performed did not align with what had been pre-approved by a trusted dentist, rendering the complainant's claim for coverage invalid. The complainant's submissions to the Swiss Federal Tribunal failed to address these critical considerations, resulting in the court declining to proceed with the appeal under simplified proceedings, citing insufficient justification and dismissing the request for free legal assistance.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Supplementary Benefit Claim Due to Insufficient Reasoning: The case involved a dispute over whether dental treatment costs met the criteria for coverage. The cantonal court concluded that the treatment performed did not align with what had been pre-approved by a trusted dentist, rendering the complainant's claim for coverage invalid. The complainant's submissions to the Swiss Federal Tribunal failed to address these critical considerations, resulting in the court declining to proceed with the appeal under simplified proceedings, citing insufficient justification and dismissing the request for free legal assistance.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung) Ergänzungsleistung Begründung in der Sache Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege Einstellung von Leistungen Zahnpflegeversicherung Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal in the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to deny the request for legal aid because the appeal was obviously hopeless from the start due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide that no court fees are to be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_638/2019

Urteil vom 14. Oktober 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Oswald.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Freiburg, Impasse de la Colline 1, 1762 Givisiez,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg vom 26. August 2019 (608 2019 101).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 23. September 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg vom 26. August 2019,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 25. September 2019 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 27. September 2019 (Poststempel)eingereichte Eingabe und das darin enthaltene Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die beiden Eingaben des Beschwerdeführers diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügen, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass das kantonale Gericht feststellte, gemäss Vertrauenszahnarzt habe die durchgeführte Behandlung weitgehend nicht den Anforderungen für eine Kostenübernahme entsprochen,

dass die Vorinstanz erwog, die in Rechnung gestellte Zahnbehandlung weiche erheblich von der durch den Vertrauenszahnarzt vorgängig akzeptierten Behandlung ab, für die Kostengutsprache erteilt worden sei, weshalb der Versicherte aus dieser nichts zu seinen Gunsten ableiten könne,

dass sich der Beschwerdeführer mit diesen entscheidwesentlichen Erwägungen des Kantonsgerichts nicht ansatzweise auseinandersetzt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne der unentgeltlichen Prozessführung gegenstandslos ist,

dass bei einer Beschwerde, die von vornherein offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält und deshalb aussichtslos ist, die unentgeltliche Verbeiständung ausscheidet ( Art. 64 Abs. 1 BGG ; vgl. etwa Urteil 9C_840/2018 vom 17. Dezember 2018 i.f.),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Freiburg und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Oktober 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Die Gerichtsschreiberin: Oswald