Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_636/2016 KI-generiert

Insurance Registration Appeal Dismissed for Inadmissibility

Geschäftsnummer 9C_636/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed against a decision made by the insurance court regarding a disability insurance claim. The individual argued against the court's ruling that dismissed their re-application for benefits as invalid. The complaint was submitted late, after the 30-day deadline for legal appeals, leading to its rejection. Furthermore, the submitted appeal failed to meet necessary legal standards, lacking a valid request and sufficient argumentation to demonstrate that the lower court's factual determinations were incorrect or legally questionable. As a result, the court concluded that it could not accept the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Insurance Registration Appeal Dismissed for Inadmissibility: The individual argued against the court's ruling that dismissed their re-application for benefits as invalid. The complaint was submitted late, after the 30-day deadline for legal appeals, leading to its rejection. Furthermore, the submitted appeal failed to meet necessary legal standards, lacking a valid request and sufficient argumentation to demonstrate that the lower court's factual determinations were incorrect or legally questionable. As a result, the court concluded that it could not accept the appeal.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Anmeldung und Eintragungsverfahren unentgeltliche Rechtspflege gesetzliche Voraussetzungen medizinische Gründe Wiederaufleben der Versicherteneigenschaft Leistungsfreiheit des Versicherers

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b und Abs. 2 BGG

The Federal Tribunal decided not to enter upon the appeal pursuant to this simplified procedure article.

Art. 64 BGG

Denial of free legal aid was based on the fact that no valid appeal was filed, implicitly relating to this article regarding the prerequisite for granting it.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal waived the collection of court costs based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_636/2016

Urteil vom 4. Oktober 2016

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Grünenfelder.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau, Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 30. Juni 2016.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 16. September 2016 (Eingang bei der Schweizerischen Post) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 30. Juni 2016 betreffend Nichteintreten auf die Neuanmeldung vom 7. November 2015,

in Erwägung,

dass die im Kosovo aufgegebene Beschwerde schon deshalb offensichtlich unzulässig ist, weil sie der Schweizerischen Post verspätet, d.h. erst nach Ablauf der 30-tägigen Rechtsmittelfrist ( Art. 100 Abs. 1 und 44-48 BGG ) übergeben wurde,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie vom kantonalen Gericht verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass die Beschwerde vom 16. September 2016 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nichts entnommen werden kann, was darauf hindeuten würde, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung sei im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ),

dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die vorinstanzlichen Feststellungen, wonach mit Blick auf den Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. B.________ vom 18. November 2015 lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts vorliege, ferner den Angaben des Dr. med. C.________ vom 28. Januar 2016 keine neuen medizinischen Aspekte abzugewinnen seien, zumal diese einzig auf den subjektiven Angaben des Versicherten gründeten und weder eine klinische noch bildmorphologische Erläuterung fänden,

dass sich der Versicherte demgegenüber darauf beschränkt, seine eigene Sichtweise darzustellen und appellatorische Kritik am vorinstanzlichen Entscheid zu üben, was nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266 f.),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ( Art. 64 BGG ) ausscheidet, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. Oktober 2016

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder