Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_633/2024 KI-generiert

Corporate Challenge to Default Interest Calculation Dismissed for Procedural Deficiencies

Geschäftsnummer 9C_633/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Corporate Challenge to Default Interest Calculation Dismissed for Procedural Deficiencies A corporate entity challenged a cantonal court's decision regarding the calculation of default interest (Verzugszinsberechnung) under the Old-Age and Survivors' Insurance scheme, where the cantonal court had rounded up the calculated interest of CHF 18.545 to CHF 18.55 based on the legally recognized 360-day interest calculation method (deutsche Zinsusanz). The Federal Supreme Court dismissed the appeal without addressing the merits because the appellant failed to meet the procedural requirements of Article 42 para. 1 and 2 BGG; specifically, the appellant merely argued that a different online calculator (using an unspecified method) yielded CHF 18.50, but did not engage with the lower court's reasoning, which stipulated the use of the 360-day model and general mathematical rounding rules, thereby failing to demonstrate how the lower court's application of federal law was violated.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG; Corporate Challenge to Default Interest Calculation Dismissed for Procedural Deficiencies: The Federal Supreme Court dismissed the appeal without addressing the merits because the appellant failed to meet the procedural requirements of Article 42 para. 1 and 2 BGG; specifically, the appellant merely argued that a different online calculator (using an unspecified method) yielded CHF 18.50, but did not engage with the lower court's reasoning, which stipulated the use of the 360-day model and general mathematical rounding rules, thereby failing to demonstrate how the lower court's application of federal law was violated.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung, (Prozessvoraussetzung) Verzugszinsen Berechnungsmethode Altersversicherung Pfändungsberechnung verfahrensrechtliche Säumnis Gesellschaftsschuld

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits in the simplified procedure due to formal deficiencies in the submission.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_633/2024

Urteil vom 5. Dezember 2024

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

A.________ GmbH,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung, (Prozessvoraussetzung)

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. September 2024 (AB.2024.00059).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 7. November 2024 (Poststempel) gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. September 2024 (betreffend Verzugszinsberechnung),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt (

BGE 140 III 86

E. 2;

134 V 53

E. 3.3), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl.

BGE 140 III 264

E. 2.3),

dass das kantonale Gericht zum Schuss gelangt ist, der Verzugszinsbetrag von - unbestritten - Fr. 18.545 (Fr. 68.125 [5 % von Fr. 1'362.50] : 360 x 98) sei nach den mathematischen Regeln auf Fr. 18.55 aufzurunden,

dass die Beschwerdeführerin sich auf den Hinweis beschränkt, in "Anwendung des von der Zürcher Zivil- & Strafgerichte des Kantons Zürich auf deren Webseite zur Verfügung gestellten Zinsrechner ergibt der Verzugszins gerundet Fr. 18.50, womit eine Differenz von CHF 0.05 nachweislich vorliegt und entsprechend soll eine Berichtigung erfolgen",

dass sie sich nicht ansatzweise mit dem von der Vorinstanz gewählten, auf 360 - und nicht 365 - Tagen basierenden, hier massgeblichen Zinsberechnungsmodell (sog. deutsche Zinsusanz; vgl. Rz. 4059 der vom Bundesamt für Sozialversicherungen herausgegebenen Wegleitung über den Bezug der Beiträge der AHV, IV und EO [WBB], Version 19, Stand am 1. Januar 2024) auseinandersetzt, bei welchem, nach den allgemeinen mathematischen Regeln (vgl. hierzu etwa

BGE 130 V 121

E. 3.2), eine Rundung auf die zweite Nachkommastelle vorgenommen wurde,

dass den Ausführungen in der Beschwerde somit nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von

Art. 97 Abs. 1 BGG

- soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass die Eingabe den genannten inhaltlichen Mindestanforderungen folglich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten einzelrichterlichen Verfahren nach

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin nach

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG

kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Dezember 2024

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl