Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_617/2021 KI-generiert

Appeal Inadmissible Due to Insufficient Legal Reasoning

Geschäftsnummer 9C_617/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual against a decision of the Administrative Court of the Canton of Graubünden regarding the rejection of an invalidity insurance claim. The appellant challenged the earlier ruling on procedural grounds and attempted to introduce new evidence, which may have been deemed inadmissible novelties. The appeal also lacked sufficient justification, as it failed to concretely address the relevant legal considerations and did not adequately demonstrate how the previous judgment violated the law. The appellant merely presented an alternative version of events without substantiating the claimed legal errors or incorrect facts found by the lower court. The appeal's insufficient grounds led to it not meeting the substantive requirements under Swiss legal standards.

Legislator-Regeste

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Art. 99 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Inadmissible Due to Insufficient Legal Reasoning: The appellant challenged the earlier ruling on procedural grounds and attempted to introduce new evidence, which may have been deemed inadmissible novelties. The appeal also lacked sufficient justification, as it failed to concretely address the relevant legal considerations and did not adequately demonstrate how the previous judgment violated the law. The appellant merely presented an alternative version of events without substantiating the claimed legal errors or incorrect facts found by the lower court. The appeal's insufficient grounds led to it not meeting the substantive requirements under Swiss legal standards.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Begründung in der Sache willkürliche Beweiswürdigung Einrede der Verfassungswidrigkeit Anfechtung von Zwischenentscheiden Invalidenversicherung Auslegungsurteile

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal is not to be entertained due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the imposition of court costs for reasons pertaining to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_617/2021

Urteil vom 13. Dezember 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Graubünden,

Ottostrasse 24, 7000 Chur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 13. Oktober 2021

(S 21 78).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 18. November 2021 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 13. Oktober 2021,

in Erwägung,

dass offenbleiben kann, ob resp. inwieweit es sich bei den mit der Beschwerde eingereichten Unterlagen um unzulässige Noven handelt (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG ),

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 und 133 V 286 E. 1.4), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3 und 140 III 264 E. 2.3),

dass die Nationalität der Beschwerdeführerin für den Ausgang des vorinstanzlichen Verfahrens nicht relevant war, weshalb die diesbezügliche Argumentation ins Leere zielt,

dass sich die Beschwerdeführerin im Übrigen darauf beschränkt, in rein appellatorischer Weise einen von den vorinstanzlichen Feststellungen abweichenden Sachverhalt darzulegen, und ihren Ausführungen auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 147 IV 73 E. 4.1.2; 144 V 50 E. 4.2; 135 II 145 E. 8.1) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,

dass die Beschwerde somit den inhaltlichen Mindestanforderungen an die Begründung offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 13. Dezember 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Dormann