Compensation Fund Appeal in Disability Insurance Entitlement Dispute Dismissed for Lack of Standing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute between a social insurance fund and a regional social insurance office regarding a decision related to disability insurance. The social insurance fund sought to challenge a ruling made by the social courts in Basel-Stadt that had upheld an individual's appeal against a prior decision made by the regional office. However, it was determined that the fund did not have the standing to appeal as it was not a party to the original proceedings, and thus, the appeal was not admitted. The court concluded that there were no grounds for the social insurance fund to bring the case forward in this instance.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 89 Abs. 1 BGG, Art. 201 Abs. 1 AHVV, Art. 62 Abs. 1bis ATSG, Art. 60 Abs. 2 IVG, Art. 63 Abs. 3 AHVG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Compensation Fund Appeal in Disability Insurance Entitlement Dispute Dismissed for Lack of Standing: The social insurance fund sought to challenge a ruling made by the social courts in Basel-Stadt that had upheld an individual's appeal against a prior decision made by the regional office. However, it was determined that the fund did not have the standing to appeal as it was not a party to the original proceedings, and thus, the appeal was not admitted. The court concluded that there were no grounds for the social insurance fund to bring the case forward in this instance.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal is not to be entertained (non-entrée en matière) due to lack of standing.
Used to rule that no court costs shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_610/2018
Urteil vom 20. September 2018
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Oswald.
Verfahrensbeteiligte
GastroSocial Ausgleichskasse, Buchserstrasse 1, 5001 Aarau, vertreten durch Advokatin Simone Emmel,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle Basel-Stadt, Lange Gasse 7, 4052 Basel,
Beschwerdegegnerin,
A.________,
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 24. April 2018 (IV.2017.247).
Nach Einsicht
in den Entscheid vom 24. April 2018, mit welchem das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt die Beschwerde des A.________ gegen die Verfügung der IV-Stelle Basel-Stadt vom 17. November 2017 guthiess,
in die Beschwerde der GastroSocial Ausgleichskasse (fortan: Ausgleichskasse) vom 11. September 2018 (Poststempel),
in Erwägung,
dass zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 89 Abs. 1 BGG berechtigt ist, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a); durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders berührt ist (lit. b); und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (lit. c),
dass die Ausgleichskasse im vorinstanzlichen Verfahren unbestritten nicht Partei war,
dass es in invalidenversicherungsrechtlichen Leistungsstreitigkeiten nicht der Ausgleichskasse, sondern der IV-Stelle obliegt, Entscheide der kantonalen Versicherungsgerichte beschwerdeweise anzufechten ( BGE 127 V 213 E. 1d S. 218), so dass nicht ersichtlich ist, inwiefern die Ausgleichskasse durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt sein sollte,
dass auch Art. 201 Abs. 1 AHVV (i.V.m. Art. 62 Abs. 1bis ATSG , Art. 60 Abs. 2 IVG und Art. 63 Abs. 3 AHVG ) die Ausgleichskasse - entgegen deren Ansicht - in invalidenversicherungsrechtlichen Leistungsstreitigkeiten nicht zur Erhebung von Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ermächtigt (vgl. ausführlich BGE 127 V 213 ),
dass deshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, A.________, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 20. September 2018
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Die Gerichtsschreiberin: Oswald