Disability Insurance Claim Dismissed for Lack of Substantiation of Fundamental Rights Violations
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual challenging a decision by the cantonal court related to their disability insurance claim. The complaint, submitted to the Federal Tribunal, alleges violations of various legal rights, including the right to be heard and protections against arbitrary treatment, but lacks sufficient detail to substantiate these claims. Furthermore, the court discussed the conditions under which a disability pension review is warranted and indicated that the mere assertion of no improvement in health status over many years does not preclude a reassessment of the individual's disability status based on new medical evaluations. Ultimately, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint due to inadequate justification.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 9 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 17 Abs. 1 ATSG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Disability Insurance Claim Dismissed for Lack of Substantiation of Fundamental Rights Violations: The complaint, submitted to the Federal Tribunal, alleges violations of various legal rights, including the right to be heard and protections against arbitrary treatment, but lacks sufficient detail to substantiate these claims. Furthermore, the court discussed the conditions under which a disability pension review is warranted and indicated that the mere assertion of no improvement in health status over many years does not preclude a reassessment of the individual's disability status based on new medical evaluations. Ultimately, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint due to inadequate justification.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by non-admission due to insufficient substantiation, as per this procedural provision.
The Tribunal decided to waive the collection of court costs due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
9C_60/2016
Urteil vom 2. Februar 2016
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Fessler.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Luzern,
Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid
des Kantonsgerichts Luzern
vom 11. Dezember 2015.
Nach Einsicht
in die Beschwerde des A.________ gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 3. Abteilung, vom 11. Dezember 2015,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel u.a. die Begründung der Begehren zu enthalten hat ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), wobei diesbezüglich erhöhte Anforderungen bestehen, wenn die Verletzung von Grundrechten gerügt wird ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53),
dass in der Beschwerde u.a. eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ( Art. 29 Abs. 2 BV ), des Willkürverbots ( Art. 9 BV ), des Fairnessgebots ( Art. 6 Ziff. 1 EMRK ) und des Folterverbots gerügt wird, ohne dass substanziiert im Einzelnen dargelegt wird, welche entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz
inwiefern gegen die angerufenen Garantien verstossen sollen,
dass im Weitern lit. a Abs. 4 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket) die revisionsweise Überprüfung der Rente gestützt auf Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht ausschliesst,
dass das Vorbringen, seit 19 Jahren habe sich der Gesundheitszustand nicht verbessert, weshalb mangels gesetzlich vorhandener Noven im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG eine (erneute) polydisziplinäre Begutachtung unzulässig sei, unbeachtlich ist, da es im Revisionsverfahren zu prüfen gilt, ob sich der Invaliditätsgrad erheblich geändert hat, mithin u.a. abzuklären ist, ob in gesundheitlicher Hinsicht während des Rentenbezugs Änderungen eingetreten sind, was jederzeit möglich ist und nur auf der Grundlage aktueller fachärztlicher Berichte entschieden werden kann,
dass die offensichtlich nicht hinreichend begründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG durch Nichteintreten zu erledigen ist,
dass bei diesem Ergebnis das Gesuch um aufschiebende Wirkung der Beschwerde gegenstandslos ist,
dass umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ), das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege somit gegenstandslos ist,
erkennt der Einzelrichter:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 2. Februar 2016
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Der Gerichtsschreiber: Fessler