Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_60/2016 KI-generiert

Disability Insurance Claim Dismissed for Lack of Substantiation of Fundamental Rights Violations

Geschäftsnummer 9C_60/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual challenging a decision by the cantonal court related to their disability insurance claim. The complaint, submitted to the Federal Tribunal, alleges violations of various legal rights, including the right to be heard and protections against arbitrary treatment, but lacks sufficient detail to substantiate these claims. Furthermore, the court discussed the conditions under which a disability pension review is warranted and indicated that the mere assertion of no improvement in health status over many years does not preclude a reassessment of the individual's disability status based on new medical evaluations. Ultimately, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint due to inadequate justification.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 9 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 17 Abs. 1 ATSG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Disability Insurance Claim Dismissed for Lack of Substantiation of Fundamental Rights Violations: The complaint, submitted to the Federal Tribunal, alleges violations of various legal rights, including the right to be heard and protections against arbitrary treatment, but lacks sufficient detail to substantiate these claims. Furthermore, the court discussed the conditions under which a disability pension review is warranted and indicated that the mere assertion of no improvement in health status over many years does not preclude a reassessment of the individual's disability status based on new medical evaluations. Ultimately, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint due to inadequate justification.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Invalidenrentenrevision Versicherungsleistungsbegehren Invaliditätsbemessung Bemessung des Invaliditätsgrades Anspruch auf rechtliches Gehör Ruhegehaltsansprüche

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was dismissed by non-admission due to insufficient substantiation, as per this procedural provision.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to waive the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_60/2016

Urteil vom 2. Februar 2016

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Fessler.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Luzern,

Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Kantonsgerichts Luzern

vom 11. Dezember 2015.

Nach Einsicht

in die Beschwerde des A.________ gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 3. Abteilung, vom 11. Dezember 2015,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel u.a. die Begründung der Begehren zu enthalten hat ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), wobei diesbezüglich erhöhte Anforderungen bestehen, wenn die Verletzung von Grundrechten gerügt wird ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53),

dass in der Beschwerde u.a. eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ( Art. 29 Abs. 2 BV ), des Willkürverbots ( Art. 9 BV ), des Fairnessgebots ( Art. 6 Ziff. 1 EMRK ) und des Folterverbots gerügt wird, ohne dass substanziiert im Einzelnen dargelegt wird, welche entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz

inwiefern gegen die angerufenen Garantien verstossen sollen,

dass im Weitern lit. a Abs. 4 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket) die revisionsweise Überprüfung der Rente gestützt auf Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht ausschliesst,

dass das Vorbringen, seit 19 Jahren habe sich der Gesundheitszustand nicht verbessert, weshalb mangels gesetzlich vorhandener Noven im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG eine (erneute) polydisziplinäre Begutachtung unzulässig sei, unbeachtlich ist, da es im Revisionsverfahren zu prüfen gilt, ob sich der Invaliditätsgrad erheblich geändert hat, mithin u.a. abzuklären ist, ob in gesundheitlicher Hinsicht während des Rentenbezugs Änderungen eingetreten sind, was jederzeit möglich ist und nur auf der Grundlage aktueller fachärztlicher Berichte entschieden werden kann,

dass die offensichtlich nicht hinreichend begründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG durch Nichteintreten zu erledigen ist,

dass bei diesem Ergebnis das Gesuch um aufschiebende Wirkung der Beschwerde gegenstandslos ist,

dass umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ), das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege somit gegenstandslos ist,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 2. Februar 2016

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Fessler