Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_6/2018 KI-generiert

Appeal Regarding Rejection of Legal Aid and Advance Payment Requirement

Geschäftsnummer 9C_6/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint regarding the denial of a request for free legal assistance and representation, as well as the requirement for the payment of court costs, directed by a federal administrative court. The applicant contends that the denial constitutes a significant disadvantage, allowing for an independent appeal to the federal court. However, upon reviewing the submission, the court concluded that the applicant's arguments did not adequately address the key reasoning of the lower court regarding the burden of proving neediness. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal and did not impose court costs, rendering the request for free legal assistance moot or denied.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Appeal Regarding Rejection of Legal Aid and Advance Payment Requirement: The applicant contends that the denial constitutes a significant disadvantage, allowing for an independent appeal to the federal court. However, upon reviewing the submission, the court concluded that the applicant's arguments did not adequately address the key reasoning of the lower court regarding the burden of proving neediness. Consequently, the court decided not to proceed with the appeal and did not impose court costs, rendering the request for free legal assistance moot or denied.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung unentgeltliche Rechtspflege Kostenvorschuss Vorschuss gesetzliche Vertretung Fehlen materieller Voraussetzungen Verwaltungskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter upon the appeal in simplified proceedings because the statement of reasons was manifestly insufficient.

Art. 64 BGG

Used to deny the request for free legal aid (assistance of counsel) because the appeal was deemed hopeless from the outset.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to waive the levying of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_6/2018

Urteil vom 7. Februar 2018

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Attinger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Katja Reichel,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. November 2017 (C-4057/2017).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 3. Januar 2018 gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. November 2017 betreffend Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung sowie Fristansetzung zur Leistung eines Kostenvorschusses,

in Erwägung,

dass Zwischenverfügungen, mit denen nicht nur die unentgeltliche Rechtspflege verweigert, sondern - wie hier - zugleich auch die Anhandnahme des Rechtsmittels von der Bezahlung eines Kostenvorschusses durch die gesuchstellende Partei abhängig gemacht wird, rechtsprechungsgemäss einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu bewirken vermögen, weshalb gegen sie selbständig Beschwerde ans Bundesgericht geführt werden kann (vgl. BGE 128 V 199 ; Urteil 2C_683/2014 vom 24. Oktober 2014 E. 2.2),

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Eingabe des Beschwerdeführers diesen gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügt, da ihr keine inhaltliche Auseinandersetzung mit der entscheidwesentlichen Erwägung der Vorinstanz zu entnehmen ist, wonach der Gesuchsteller die Folgen der Beweislosigkeit seiner Bedürftigkeit zu tragen hat ( BGE 115 V 38 S. 44 E. 2b),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten gegenstandslos ist,

dass bei einer Beschwerde, die von vornherein als aussichtslos bezeichnet werden muss, die unentgeltliche Verbeiständung ausscheidet ( Art. 64 BGG ),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Februar 2018

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Attinger