Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_598/2010 KI-generiert

Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Interlocutory Ruling Regarding Invalidity Pension Revision

Geschäftsnummer 9C_598/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against a decision made by the social insurance court of a Swiss canton regarding the revision of their disability pension. The individual contested the court's ruling, which had sent the matter back to the relevant authorities for further examination and to issue a new ruling. The discussion centered on the admissibility of the appeal, addressing whether the court decision could result in irreparable disadvantage or if it could expedite the resolution of the case, considering the determination of disability based on a specific employment capacity. Ultimately, the appeal was not admitted, and no court costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 28a Abs. 3 IVG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Interlocutory Ruling Regarding Invalidity Pension Revision: The individual contested the court's ruling, which had sent the matter back to the relevant authorities for further examination and to issue a new ruling. The discussion centered on the admissibility of the appeal, addressing whether the court decision could result in irreparable disadvantage or if it could expedite the resolution of the case, considering the determination of disability based on a specific employment capacity. Ultimately, the appeal was not admitted, and no court costs were imposed.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Invalidenrente, Revision, Prozessvoraussetzung) Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Sozialversicherungsverfahren Zwischenentscheid Revision eines Entscheids Vorabentscheidungsverfahren Vorentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

This procedural rule is applied to dispose of the appeal in the simplified procedure because of its obvious inadmissibility.

Art. 66 Abs. 1 BGG

This provision is cited in the dispositive order to waive the levying of court costs due to the circumstances.

Art. 93 BGG

The decision cites this article as the required basis for the admissibility of the appeal against the interlocutory decision, recognizing that the challenged decision is a preliminary decision (selbständig eröffneter Vor- oder Zwischenentscheid).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_598/2010

Urteil vom 2. August 2010

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Borella, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Fessler.

Verfahrensbeteiligte

O.________,

vertreten durch Rechtsdienst Integration Handicap,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,

Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung

(Invalidenrente, Revision, Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 21. Mai 2010.

In Erwägung,

dass O.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Mai 2010 (die Revision der ganzen Rente der Invalidenversicherung betreffend) erhoben hat,

dass es sich beim angefochtenen Entscheid, welcher die Sache zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle des Kantons Zürich zurückweist, um einen selbständig eröffneten Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f. mit Hinweisen),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit alternativ voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. a und b BGG ),

dass die Vorinstanz die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung bei einem Anteil der Erwerbstätigkeit von 35 % ( Art. 28a Abs. 3 IVG ; BGE 125 V 146 E. 2a-c S. 148 ff.) für anwendbar erklärt hat, was zwar die IV-Stelle bindet, von der Beschwerdeführerin aber im Rahmen des neuen Verfahrens bestritten werden kann (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG ), weshalb insoweit kein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vorliegt (Urteile 8C_134/2010 vom 4. Mai 2010 E. 1.2.1 und 1.2.2 und 9C_34/2009 vom 24. Februar 2010),

dass die Beschwerdeführerin die Rückweisung als solche - zu Recht - nicht anficht und im Übrigen nicht darlegt, inwiefern die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erfüllt sind (Urteile 4A_196/2007 vom 5. Dezember 2008 E. 2.4 und 9C_613/2007 vom 23. Oktober 2007 E. 3.1),

dass die offensichtlich unzulässige Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG erledigt wird,

dass von der Erhebung von Gerichtskosten umständehalber abzusehen ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 2. August 2010

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Borella Fessler