Appeal Dismissed for Failure to Meet Minimum Substantive Requirements
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Social Insurance Court of the Canton of St. Gallen regarding an issue related to disability insurance and procedural prerequisites. The complainant also requested free legal assistance. The federal court highlighted that the complaint needed to include specific requests and justifications, demonstrating how the previous court's decision violated the law. The court indicated that the complainant's submissions largely consisted of unsubstantiated criticisms without adequately addressing the reasoning of the lower court's decision or indicating any clear legal violations. It was determined that the complainant did not meet the necessary legal requirements for the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 7 BV, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Meet Minimum Substantive Requirements: Gallen regarding an issue related to disability insurance and procedural prerequisites. The complainant also requested free legal assistance. The federal court highlighted that the complaint needed to include specific requests and justifications, demonstrating how the previous court's decision violated the law. The court indicated that the complainant's submissions largely consisted of unsubstantiated criticisms without adequately addressing the reasoning of the lower court's decision or indicating any clear legal violations. It was determined that the complainant did not meet the necessary legal requirements for the appeal.
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KI-generiertThe appeal was not entertained (no entry into the merits) using the simplified procedure based on this article due to insufficient content requirements of the submission.
The court waived the collection of court fees on equitable grounds when dismissing the appeal.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_597/2022
Urteil vom 2. März 2023
III. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiber Fellay.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen,
Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. Dezember 2022 (IV 2022/127).
Nach Einsicht
in die gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. Dezember 2022 erhobene Beschwerde vom 23. Dezember 2022 (Poststempel) und das (sinngemässe) Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 10. Januar 2023 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3),
dass dies auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf,
dass das kantonale Gericht erläutert hat, weshalb kein Feststellungsinteresse für eine allenfalls in der Vergangenheit eingetretene Rechtsverzögerung vorliege,
dass sich der Beschwerdeführer auf ein rechtlich geschütztes Interesse "zur Wahrung meines Rechts auf Strafverfolgung, auf Grund des Art. 7 BV " beruft, ohne darzutun, inwiefern die Vorinstanz Art. 7 BV verletzt haben soll,
dass sich die Vorbringen im Wesentlichen - soweit sie überhaupt als relevant erachtet werden können - in unsubstanziierter respektive rein appellatorischer Kritik (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2 mit Hinweisen) erschöpfen, ohne darzulegen, inwiefern die konkrete Beweiswürdigung und die Feststellungen des kantonalen Gerichts im Zusammenhang mit der Frage der Rechtsverzögerung offensichtlich unrichtig sein oder das Ergebnis einer Rechtsverletzung darstellen sollen (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG ),
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 23. Dezember 2022 den genannten inhaltlichen Mindestanforderungen mithin insgesamt nicht genügt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird, womit sich das (sinngemässe) Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 2. März 2023
Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Fellay