Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_59/2021 KI-generiert

Jurisdictional Threshold Not Met in AHVG Liability Appeal

Geschäftsnummer 9C_59/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A plaintiff filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Social Insurance Court of the Canton of St. Gallen concerning issues related to the old-age and survivors' insurance. The case involved a dispute over employer liability and the determination of a minimum dispute value, which in this instance was not met, as the amount in question was only CHF 23,150.30, below the threshold of CHF 30,000 required for federal appeal admissibility. The Tribunal evaluated the possibility of a constitutional complaint but found that the submission lacked sufficient substantiation and did not meet the necessary content requirements to demonstrate a significant constitutional rights violation. As a result, the Tribunal did not proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 52 Abs. 1 AHVG, Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 85 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG; Jurisdictional Threshold Not Met in AHVG Liability Appeal: Gallen concerning issues related to the old-age and survivors' insurance. The case involved a dispute over employer liability and the determination of a minimum dispute value, which in this instance was not met, as the amount in question was only CHF 23,150.30, below the threshold of CHF 30,000 required for federal appeal admissibility. The Tribunal evaluated the possibility of a constitutional complaint but found that the submission lacked sufficient substantiation and did not meet the necessary content requirements to demonstrate a significant constitutional rights violation. As a result, the Tribunal did not proceed with the appeal.

Schlagwörter

KI-generiert
Alters- und Hinterlassenenversicherung Haftpflichtversicherung Erreichen des Schwellenwerts öffentliche Versicherung Hinterlassenenversicherung Zuständigkeitsfragen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used for the decision not to enter the appeal in the simplified procedure because the submission does not meet the minimum requirements.

Art. 117 BGG

Mentioned in conjunction with Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG as the relevant procedural basis for inadmissibility when dealing with a constitutional complaint.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Basis for the decision to waive court costs due to the circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_59/2021

Urteil vom 5. Februar 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen

vom 19. November 2020 (AHV 2019/13).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 22. Januar 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. November 2020,

in Erwägung,

dass nach der Rechtsprechung ( BGE 137 V 51 ) die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Sinne von Art. 82 ff. BGG gegen einen Entscheid über die Arbeitgeberhaftung gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVG nur zulässig ist, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.- beträgt ( Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG ) oder sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( Art. 85 Abs. 2 BGG ),

dass im hier zu beurteilenden Fall keine dieser Voraussetzungen erfüllt ist, weil der Streitwert mit Fr. 23'150.30 die erforderliche Grenze nicht erreicht und weder ersichtlich ist noch dargelegt wird ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt,

dass angesichts der Unzulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ) in Frage kommt, wobei einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann ( Art. 116 BGG ) und das Bundesgericht solche Verletzungen lediglich insofern prüft, als eine entsprechende Rüge in der Beschwerde rechtsgenügend vorgebracht, klar erhoben und belegt worden ist (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ; BGE 138 I 232 E. 3 S. 237 ; 134 I 83 E. 3.2 S. 88),

dass sich der Beschwerdeführer zwar auf Art. 5, 9 und 29 BV sowie Art. 6 EMRK beruft, sich dabei aber weder substanziiert mit den entscheidenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid (vgl. beispielsweise dessen E. 3.4.3 und 3.6) auseinandersetzt, noch qualifiziert ausführt, weshalb die Vorinstanz die Begründungspflicht (vgl. BGE 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436 mit Hinweisen; Urteil 9C_255/2020 vom 13. August 2020 E. 3.1) verletzt haben oder der vorinstanzliche Verzicht auf weitere Abklärungen nicht in verfassungskonformer antizipierender Beweiswürdigung (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 ; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; Urteil 8C_590/2015 vom 24. November 2015 E. 6, nicht publ. in: BGE 141 V 585 ) erfolgt sein soll,

dass die Eingabe vom 22. Januar 2021 somit den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Verfassungsbeschwerde offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG bzw. Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, Abteilung I, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Februar 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Dormann