Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_582/2022 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses AHV/IV Supplementary Benefits Appeal for Procedural Defects

Geschäftsnummer 9C_582/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal by a complainant against a ruling from the Administrative Court of the Canton of Bern dated November 3, 2022. The issue at the heart of the appeal concerns supplementary benefits related to the AHV/IV (Old Age and Survivors/Invalidity Insurance). The administrative court had dismissed the complainant's legal action, which was related to claims of responsibility against the administrative body of the Cantonal Compensation Office of Bern, due to the absence of an objectionable decision. The complainant failed to address the dismissal reasons adequately in their submission, instead focusing on non-specific grievances about various other decisions and complaints in different procedures, which did not meet the legal requirements for sufficient argumentation in an appeal. Furthermore, the complainant’s approach in this and similar cases was deemed vexatious and an abuse of legal process.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lic, Art. 64 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG; Federal Supreme Court Dismisses AHV/IV Supplementary Benefits Appeal for Procedural Defects: The issue at the heart of the appeal concerns supplementary benefits related to the AHV/IV (Old Age and Survivors/Invalidity Insurance). The administrative court had dismissed the complainant's legal action, which was related to claims of responsibility against the administrative body of the Cantonal Compensation Office of Bern, due to the absence of an objectionable decision. The complainant failed to address the dismissal reasons adequately in their submission, instead focusing on non-specific grievances about various other decisions and complaints in different procedures, which did not meet the legal requirements for sufficient argumentation in an appeal. Furthermore, the complainant’s approach in this and similar cases was deemed vexatious and an abuse of legal process.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV Ergänzungsleistungen zur AHV Verfahrenskosten Verfahrensrügen statutarische Leistung mutwillige Prozessführung Einstellung von Leistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG

The appeal was dismissed by not entering into the merits (Nichteintreten) due to deficient reasoning, as cited in the dispositive.

Art. 64 BGG

Used to deny the request for legal aid due to the inadmissibility of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG

Used to impose court costs on the appellant.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (5)

C-6589/2023 (2023-12-12)
Federal Administrative Court Lacks Jurisdiction Over Supplementary Benefits, Fraud Claims
«…23. März 2023 von der Geschäftskon- trolle ab. Das Bundesgericht war seinerseits bereits am 26. Januar 2023 mit Urteil 9C_582/2022 auf die Beschwerde des Versicherten mangels Min- destanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung nicht…»
C-1654/2023 (2023-05-24)
Federal Court Lacks Jurisdiction to Review Its Own Non-Existent Judgment
«…Ergänzungsleistungen, Revisionsgesuch, Urteil des Bundesgerichts 9C_582/2022 vom 26. Januar 2023.…»
8C_714/2022 (2023-02-10)
Vexatious Litigation and Failure to Pay Advance Costs
«…t hat, künftig vergleichbare (querulatorische) Eingaben unbeantwortet abzulegen (Urteile 9C_568/2022, 9C_569/2022 sowie 9C_582/2022, alle vom 26. Januar 2023 mit Hinweisen auf einige der mehr als 380 Fälle), erkennt der Präsident: 1. Auf die Beschwerd…»
9C_568/2022 (2023-01-26)
Appeal Concerning Recusal Suspension Deemed Inadmissible
«…_490/2022 je vom 23. November 2022, 9C_453/2022 vom 2. November 2022; vgl. zudem die beiden Verfahren 9C_569/2022 sowie 9C_582/2022, welche das Bundesgericht ebenfalls mit heutigem Datum beurteilt), insgesamt als querulatorisch und rechtsmissbräuchlic…»
9C_569/2022 (2023-01-26)
Appellant’s Appeal on Legal Aid Fee Denied Due to Meritless Underlying Claim and Vexatious Filings
«…_490/2022 je vom 23. November 2022, 9C_453/2022 vom 2. November 2022; vgl. zudem die beiden Verfahren 9C_568/2022 sowie 9C_582/2022, welche das Bundesgericht ebenfalls mit heutigem Datum beurteilt), insgesamt als querulatorisch und rechtsmissbräuchlic…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_582/2022

Urteil vom 26. Januar 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Ergänzungsleistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. November 2022

(200 22 655 EL).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 5. Dezember 2022 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. November 2022,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3),

dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensurteilen lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 E. 1b; Urteil 9C_334/2021 vom 30. Juni 2021 mit Hinweisen),

dass das kantonale Gericht im angefochtenen Urteil auf eine vom Beschwerdeführer an 26. Oktober 2022 erhobene Rechtsvorkehr betreffend Ansprüche aus Verantwortlichkeit der Durchführungsorgane der Ausgleichskasse des Kantons Bern mangels Anfechtungsobjekts in Form einer Verfügung oder eines Einspracheentscheids nicht eingetreten ist,

dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 5. Dezember 2022 nicht zu den Gründen äussert, die zum vorinstanzlichen Nichteintretensurteil geführt haben,

dass er stattdessen die zugesprochenen Ergänzungsleistungen als zu tief rügt und nicht sachbezogene Einwände betreffend verschiedene andere, nicht näher gekennzeichnete Verfügungen und betreffend in anderen Verfahren eingereichte Beschwerden erhebt,

dass die Rechtsschrift somit den gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügt,

dass zudem die Art und Weise, wie der Beschwerdeführer vor Bundesgericht zu prozessieren pflegt (vgl. u.v.a. die Urteile 6B_1307/2022, 4D_61/2022 und 4F_24/2022 je vom 13. Januar 2023, 4D_64/2022 und 4D_65/2022 je vom 14. Dezember 2022, 6B_1217/2022 vom 8. Dezember 2022, 6F_35/2022 vom 5. Dezember 2022, 6B_1184/2022 vom 30. November 2022, 6B_1222/2022 vom 28. November 2022, 4F_19/2022, 9C_461/2022 und 9C_490/2022 je vom 23. November 2022, 9C_453/2022 vom 2. November 2022; vgl. zudem die beiden Verfahren 9C_568/2022 sowie 9C_569/2022, welche das Bundesgericht ebenfalls mit heutigem Datum beurteilt), insgesamt als querulatorisch und rechtsmissbräuchlich zu betrachten ist (vgl. Art. 42 Abs. 7 und Art. 108 Abs. 1 lic. c BGG),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege für das Verfahren vor dem Bundesgericht ebenfalls ausscheidet ( Art. 64 BGG ),

dass dem Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG die Gerichtskosten auferlegt werden, zumal er schon vielfach auf die Anforderungen an eine gültige Beschwerde hingewiesen worden ist,

dass der Beschwerdeführer zudem ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht wird, dass das Bundesgericht künftig auf weitere vergleichbare (querulatorische) Eingaben nicht mehr eingehen und solche kommentarlos im Dossier ablegen wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 26. Januar 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Williner