Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_569/2011 KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Review of Non-Entry Decision Due to Formal Defects in Insurance Appeal

Geschäftsnummer 9C_569/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute regarding health insurance where the complainants filed a complaint against a decision by the Insurance Court of the Canton of Solothurn, which had determined not to admit their case. The Federal Tribunal reviewed the complaint submitted by the complainants, noting that it did not meet the necessary formal requirements, as it failed to specify the grounds for contesting the lower court's dismissal. Despite being notified of the possibility to correct their submission, the complainants did not provide a valid or sufficient complaint, leading to the Tribunal's decision not to proceed with the case.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Refuses Review of Non-Entry Decision Due to Formal Defects in Insurance Appeal: The Federal Tribunal reviewed the complaint submitted by the complainants, noting that it did not meet the necessary formal requirements, as it failed to specify the grounds for contesting the lower court's dismissal. Despite being notified of the possibility to correct their submission, the complainants did not provide a valid or sufficient complaint, leading to the Tribunal's decision not to proceed with the case.

Schlagwörter

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Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung) materielle Mängel Kontrollfrist Rechtliche Aspekte Versicherungsvorbehalt Formerfordernisse Krankenversicherung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
Used to decide not to enter into the appeal in simplified proceedings due to a manifestly invalid submission.
Art. 66 Abs. 1 Satz
b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to decide not to levy court costs under the circumstances.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide not to enter into the appeal in simplified proceedings due to a manifestly invalid submission.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide not to levy court costs under the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_569/2011

Urteil vom 30. September 2011

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Ettlin.

Verfahrensbeteiligte

1. O.________,

2. L.________,

Beschwerdeführer,

gegen

CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG, Bundesplatz 15, 6003 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungs-gerichts des Kantons Solothurn vom 7. Juli 2011.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 22. Juli 2011 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 7. Juli 2011,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 26. Juli 2011 an O.________ und L.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 ; 118 Ib 134 ; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),

dass die Beschwerdeführer weder einen Antrag stellen noch näher darlegen, weshalb die Vorinstanz auf die Beschwerde hätte eintreten sollen, so dass die Eingabe vom 22. Juli 2011 offensichtlich unzulässig ist,

dass die Mitteilung vom 26. Juli 2011 unbeantwortet geblieben ist, womit das Bundesgericht die Beschwerdeführer auf die bestehende Möglichkeit einer Verbesserung der Eingabe vom 22. Juli 2011 hingewiesen hat,

dass damit insgesamt offensichtlich keine gültige Beschwerde eingereicht worden ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. September 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Ettlin